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Ich empfehle hier ausschließlich, was ich persönlich gut finde, tue dies ohne Gegenleistung, völlig freiwillig und durchaus im Bewußtsein einer gewissen Voreingenommenheit. Anfragen Werbetreibender sind zwecklos, hier ist kein Werbeplatz verkäuflich!

Thomas Eschbach Holztreppen

Mein Bruder ist Zimmermannsmeister in Rot an der Rot, und seine Spezialität sind maßgefertigte Holztreppen. Er ist zwar immer ziemlich ausgebucht, aber wer in der Nähe wohnt und eine richtig gute Treppe braucht, kann ja mal sein Glück versuchen.

Seine Homepage ist derzeit in Überarbeitung; einstweilen geht es hier deswegen zu einer Visitenkarte mit Kontaktadresse.

Möbelwerkstatt Efinger, Aixheim

Ich bin von Holzverarbeitern umzingelt: Auch mein Schwager Peter Efinger ist in dieser Branche tätig; er allerdings stellt Möbel her. Maßgeschneiderte Büromöbel für den gehobenen Bedarf und - ganz besonders interessant für jemanden wie mich, der sich nur von Büchern umgeben richtig wohlfühlt - ein auf einem traditionsreichen schweizerischen Patent beruhendes Systemregal, das UPW, das in Sachen Haltbarkeit, Design und Praktikabilität alles andere in den Schatten stellt. Etliche solcher Regale begleiten uns seit etlichen Umzügen, haben sich allen Gegebenheiten angepaßt und sehen immer noch aus wie neu.

www.efinger.de

Ayurveda Garden, Bad Rappenau

Eine Empfehlung meiner Frau. Die alte indische Volksmedizin ist weit mehr als Wellness und Öl auf Stirn rinnen lassen: Nämlich ein ganzheitliches Gesundheitssystem, von dem auch die westliche Schulmedizin noch einiges abgucken könnte. (In einer indischen Klinik leben übrigens immer drei Fachrichtungen gleichberechtigt unter demselben Dach: Ayurveda, westliche Medizin und Homöopathie, und je nach Krankheit werden die Schwerpunkte gesetzt.) Der Ayurveda-Garden in Bad Rappenau ist einer der wenigen Orte in Deutschland, wo man nicht ein vom Maharishi-Konzern zu Höchstpreisen auf die Schicki-Micki-Szene zielendes Pseudo-Ayurveda bekommt, sondern das richtige, echte, traditionelle. Der Inhaber und Leiter der Klinik, Dr. Shine, stammt aus einer Familie mit jahrhundertelanger ayurvedischer Tradition. Natürlich sind die Kuren nicht ganz billig, da man sie selber zahlen muß; verglichen mit den Tagessätzen normaler Krankenhäuser allerdings sind sie fast geschenkt.

www.ayurveda-garden.com

X47-Zeitplanbuch

Schriftsteller kann man nicht sein ohne ein funktionierendes Zeitmanagement, jedenfalls nicht auf Dauer. Ich benutze neuerdings den X47-Timer, der so heißt, weil er auf einem System beruht, das 47% mehr Platz zum Schreiben bietet als herkömmliche Taschenringbücher. Viel Platz zum Schreiben - ein unwiderstehliches Argument für einen Autor. Hinzu kommt das höchst elegante Design und die hochwertige Verarbeitung. Nicht geeignet für Einsteiger, da nicht ganz billig und zudem eine gewisse arbeitsmethodische Vorbildung voraussetzend. Wer es genau wissen will: Ich habe einen schwarzen "Premium" mit vier Halterungen, und ich hoffe, daß die Firma noch lange wächst und gedeiht, damit ich weiter alljährlich die Kalendereinlagen kaufen kann.

www.x47.com

Online-Schreibkurs Rainer Wekwerth

Rainer Wekwerth war immer einer jener seltenen Autoren, die "Zeig mal her!" sagen, wenn ihnen jemand ein selbstverfaßtes Manuskript zeigen will. Die meisten bekamen im Klartext gesagt, was an ihrem Buch nicht stimmt (was nicht jeder verträgt); in Fällen, in denen ein Erstling überzeugend war, hat er den oder die Betreffenden auch schon mal an Verlage oder Agenturen weitervermittelt. Seit einiger Zeit bietet er einen Online-Schreibkurs an, der nach meinem Dafürhalten das Beste ist, was man sich als Grundausbildung im Schreiben antun kann. Vorausgesetzt, man will es wirklich wissen, denn es geht darin knallhart zur Sache. Doch man kann vermelden, dass aus diesem Kurs inzwischen schon etliche Autoren hervorgegangen sind, die heute richtige Bücher bei richtigen Verlagen veröffentlichen. (Näheres auf Rainers Website.)

Rainer Wekwerth hat unter dem Namen Jonathan Abendrot Kinderbücher veröffentlicht - und den Jugendbuchpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen -, unter dem Namen David Kenlock knallharte Thriller publiziert, und neuerdings schreibt er unter seinem eigenen Namen. Sein meiner Meinung nach bestes Buch ist sein jüngstes: "Das Hades-Labyrinth", S. Fischer Verlag. Man sollte allerdings starke Nerven mitbringen zur Lektüre.

www.kreatives-schreiben.net
www.wekwerth.com

Pink Moon

Ich muß endlich für diese Band heftigst Reklame machen. Deren erstes Album ist bei mir nämlich seit Monaten Dauersoundtrack beim Schreiben, und es ist dringend nötig, daß sie weitere machen!

Die Geschichte dahinter ist folgende: Die erste Lesung meiner Tour im Herbst 2005 war eine Doppellesung, d.h. vor mir las ein anderer, regional bekannter Autor, der seine ganzen Fans mitgebracht hatte sowie zwei Herren mit akustischen Gitarren, die seine Lesung untermalten. Ich kam mit etwas Verspätung dazu, hatte noch einen dicken Kopf von dem Buchmessen-Trubel, dem ich gerade entkommen war, und hörte dem allem, offen gestanden, nur mit halbem Ohr zu, vollauf damit beschäftigt, vor der wie gesagt ersten Lesung aus dem neuen Buch nervös zu werden. Es ging dann alles ganz gut, und am Schluß überreichte mir einer der gitarrespielenden Herren eine CD.

Jetzt mal ganz unter uns: Ich kriege relativ häufig Selbstmusiziertes geschenkt, und bisher war es immer... Nun ja, mein musikalischer Geschmack ist nicht sehr breit gefächert, fürchte ich; weder Jazz noch Klassik vermag ich wirklichen Genuß abzugewinnen, und auch elektronisch-futuristische Musik überfordert mich regelmäßig. Im Grunde - sagen wir es, wie es ist - bin ich ein Hitparadenhörer, aufgewachsen mit den Beatles, The Who, Bob Dylan und Police und dergleichen, und jetzt im reiferen Alter entdecke ich sanftere Sänger und Sängerinnen sowie, ortsbedingt, die bretonische Musik. Also nahm ich besagte CD entgegen, bedankte mich, schleppte sie auch die ganze Tour mit, brachte sie nach Hause und legte sie erst mal beiseite.

Bis ich eines Tages beim Umräumen wieder darauf stieß und mir sagte: Na, reinhören kann ich ja mal. Also hörte ich rein. Hörte sie durch. Gar nicht übel. Hörte sie nochmal. Eigentlich sogar gut. Nochmal. Richtig gut. Und irgendwie war es bald so, daß kein Tag verging, ohne daß diese Scheibe mindestens einmal lief.

Was ist es für Musik? Griffig formuliert: Wie Chris Rea - bloß besser. Sanft, abwechslungsreich, schöne Melodien, schöne Stimme, und nebenbei tadellos produziert. Ein Werk auch aus einem Guß, wie ich feststellte, als ich mal die Shuffle-Funktion reintat: Am besten bleibt es, die Stücke in der Reihenfolge zu hören, wie sie auf der CD drauf sind. Bitte mehr!!

www.pink-moon.de

Franz und Regine Frauenhoffer-Stiftung

Franz Frauenhoffer ist ein alter Freund aus jenen lange zurückliegenden Zeiten, als ich meine Brötchen in der IT verdient habe und das Schreiben nicht mal für die Butter darauf gelangt hätte. Inzwischen ist er aus dem Berufsleben ausgeschieden und hat mit dem größten Teil seiner Abfindung eine gemeinnützige Stiftung gegründet, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die "digitale Diaspora" mitten in Deutschland zu bekämpfen: Kleine Dörfer auf dem Lande haben nämlich schlechte Karten bei der Telekom - es lohnt sich aus Sicht des Netzriesen nicht, die versprengten Weiler auf einigermaßen moderne Art ans Internet anzubinden. Hier springen Franz und seine bezaubernde Gemahlin mit Geld und guten Worten ein, um die letzten Modems in die Kellerschränke zu entlassen und DSL-Anschlüsse auch bis an Waldränder und in einsame Lichtungen verlegen zu lassen.

www.frauenhoffer-stiftung.de


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