"Papyrus" auf der Buchmesse

Ich mache ja kein Geheimnis daraus, dass ich meine Romane seit einigen Jahren mithilfe des Programms Papyrus schreibe, der Software, die meiner Ansicht nach für Romanautoren, aber auch für alle anderen Textproduzenten am besten geeignet ist. Es ist eine wohlfundierte Ansicht, denn infolge einer kostspieligen diesbezüglichen Sammelleidenschaft kenne ich praktisch alle konkurrierenden Schreibprogramme, und der Grund, warum ich das alles so gern an die große Glocke hänge, ist schlichter Eigennutz: Ich hätte es nämlich gerne, dass die kleine Berliner Softwareschmiede, die Papyrus produziert, noch möglichst lange gedeiht und davon leben kann, damit ich möglichst nie wieder zu einem anderen Programm absteigen muss.

Falls Sie schon immer mal wissen wollten, wie dieses ominöse "Papyrus" eigentlich aussieht, und falls Sie die diesjährige Frankfurter Buchmesse besuchen, dann können Sie beides miteinander verbinden, denn die Jungs von R.O.M. Logicware haben dieses Jahr einen eigenen Stand dort, und zwar in Halle 3.1 Mitte, Standnummer G76. Was es dort genau zu sehen geben wird, weiß ich auch nicht, nur, dass etliche mit Papyrus entstandene Bücher an der Wand stehen werden, darunter auch meine (seit dem »König für Deutschland« sind alle meine Romane mit Papyrus entstanden). Gut möglich, dass man auch mich dort ab und zu antreffen wird, je nachdem, wie es mein Terminplan erlaubt.

Wo ich mich an den Messetagen ansonsten herumtreibe, kann, wer will, auf meinem Kalender ersehen. Allerdings ohne Antreff-Garantie; ich habe einen relativ vollen Terminkalender, was Interviews und dergleichen anbelangt.