Meine ungewöhnlichste Übersetzung

Meine Romane sind mittlerweile in viele Sprachen übersetzt worden, darunter auch etliche, in die übersetzt zu werden eher selten vorkommt – aber dass einmal einer meiner Romane ins Lateinische übersetzt werden würde, hätte ich mir wirklich nie träumen lassen. Doch nun ist es passiert: Die mit etwa 60 Seiten relativ kurze Erzählung "Gibt es Leben auf dem Mars?", das Prequel zur "Marsprojekt"-Serie, ist fortan in lateinischer Sprache erhältlich. Wobei die Zielgruppe natürlich eher Schulen und Schüler dieses Fachs sind und eher nicht die Einwohner des Vatikanstaats, was sich auch darin äußert, dass sich am unteren Ende jeder Textseite die schwierigeren Vokabeln erklärt finden und ein überaus reichhaltiges Wörterverzeichnis angehängt ist, dem man u.a. entnehmen kann, was "Strahlenwaffe", "Flugsimulator", "Marssonde" oder "Raumfahrtbehörde" auf Lateinisch heißt.

So darf nun ich, der ich in der Schule gar kein Latein hatte, präsentieren: "Suntne animalia in planeta Marte?"

mars0_lat1

Erhältlich beim Verlag Mundus Latinus, wo es übrigens noch etliche andere Jugendbücher in lateinischer Übersetzung gibt, so z.B. die "Wilden Hühner" von Cornelia Funke, "Emil und die Detektive" von Erich Kästner und zwei Romane der "???"-Serie.

Auch bestellbar über jede Buchhandlung über die ISBN 978-3-9820495-3-3.
85 S., € 9,95.