Kurd-Lasswitz-Preis 2012 für "Herr aller Dinge"

klp-urkunde
Heute früh kam die Email von Kurd-Lasswitz-Preis-Treuhänder Udo Klotz: Mein Roman "Herr aller Dinge" hat den Kurd-Lasswitz-Preis 2012 gewonnen! Das musste ich heute den Tag über erst mal sacken lassen, denn es ist, wenn ich richtig zähle, nicht weniger als mein neunter Kurd Lasswitz-Preis. Und falls jemand denken sollte, "na, dann ist er's ja schon gewöhnt", dem sei gesagt: An manche Dinge gewöhnt man sich nie.

Der Kurd-Lasswitz-Preis ist ein alljährlich vergebener Branchenpreis: Abstimmungsberechtigt sind nur sogenannte "Science-Fiction-Schaffende", worunter professionell im Bereich der Science Fiction arbeitende Personen deutscher Sprache verstanden werden. Gegründet wurde der Preis 1980 nach dem Vorbild der US-amerikanischen Nebula Awards. Er ist nicht dotiert; man bekommt eine Urkunde, Ehre und Anerkennung und einen Platz in den Annalen. Die Übersicht der diesjährigen Preise findet sich hier, eine Auflistung der nominierten Romane mit Erscheinungsjahr 2011 samt Informationen zu den Autoren und erreichten Punktezahlen hier.

Die offizielle Preisverleihung findet am 23. Juni auf dem
Elster-Con in Leipzig statt. Aber leider … Ja, ich weiß. Ich habe immer gesagt, ich komme mal wieder zu einem Con dort. Und ich bin ja schon immer gerne in Leipzig gewesen. Aber dieses Jahr ist es einfach nicht drin. Es sei denn, es erfindet noch schnell jemand das Beamen. Oder so einen Zeitumkehrer, wie ihn Hermine Granger mal benutzt hat. Wenig wahrscheinlich? Denk ich auch. Schade.