Mein Kino-Tipp des Jahres: "Transfer"
12. September 2011 06:32
Vor einigen Jahren meldete sich ein junger Regisseur
namens Damir Lukacevic bei mir, der in
"Eine
Trillion Euro", der von mir herausgegebenen
Anthologie europäischer SF-Autoren, die
Kurzgeschichte "Tausend Euro, ein Leben" von
Elía Barceló gelesen hatte. Er bat mich, ihm
einen Kontakt zur Autorin herzustellen; er wolle
diese Story verfilmen. Diesen Kontakt habe ich
natürlich gerne hergestellt, und dann hörte ich
erst einmal nichts mehr.
Letztes Jahr dann kam auf einmal wieder ein Mail: Der Film sei fertig, er heiße "Transfer", ob ich ihn sehen wolle? Wollte ich natürlich. Ein paar Tage später hielt ich eine DVD in Händen, die meine Frau und ich uns natürlich bei nächster Gelegenheit zu Gemüte führten. Und was soll ich sagen? "Transfer" ist locker einer der besten SF-Filme, die ich in den letzten zehn Jahren gesehen habe. Nicht nur, dass der Film die ohnehin schon bewegende Geschichte Barcelós congenial umsetzt und weiterdenkt, es war auch einer jener seltenen Filme, die einem tagelang nachgehen, die einem immer wieder in den Sinn kommen, über die man lange nachdenken muss. Und nicht zuletzt zeigt der Film auch eine grandiose schauspielerische Leistung des männlichen Hauptdarstellers; so großartig, dass einem (mir jedenfalls) erst im Nachgang klar wird, wie großartig das gespielt war: Im Grunde trägt er den Film.
"Transfer" (hier ein Trailer) ist jetzt ein Jahr lang auf diversen Festivals gelaufen und hat zahlreiche Preise gewonnen; am 22. September 2011 läuft er nun auch bundesweit in den Kinos an. Genauer gesagt, in folgenden Städten und Kinos:
Ahaus: Cinema Ahaus
Berlin: Acud Kino, Brotfabrik
Bremerhaven: Passage
Dortmund: Sweet16
Dresden: Casablanca
Gelsenkirchen: Multiplex
Halle: Lightkinos
Hamburg: Passage Kino
Konstanz: Zebra
Lüdenscheid: Park-Theater
Neckarsulm: Scala
Nürnberg: Cinecitta
Osnabrück: Filmpassage
Ravensburg: Die Burg
Schweinfurt: Union
Stuttgart: Metropol
Überlingen: Cine-Greth
Ja, das sind nicht viele, und ich würde auch nicht drauf wetten, dass der Film lange läuft; dazu stehen schon zu viele Krach-Bumm-Peng-Blockbuster der großen Filmfirmen an. Wenn Sie in Reichweite wohnen und wenn Ihnen intelligente Science-Fiction-Filme wie, sagen wir, GATTACA oder damals die Filme von Rainer Erler gefallen haben, dann sollten Sie sich "Transfer" auf keinen Fall entgehen lassen!
Letztes Jahr dann kam auf einmal wieder ein Mail: Der Film sei fertig, er heiße "Transfer", ob ich ihn sehen wolle? Wollte ich natürlich. Ein paar Tage später hielt ich eine DVD in Händen, die meine Frau und ich uns natürlich bei nächster Gelegenheit zu Gemüte führten. Und was soll ich sagen? "Transfer" ist locker einer der besten SF-Filme, die ich in den letzten zehn Jahren gesehen habe. Nicht nur, dass der Film die ohnehin schon bewegende Geschichte Barcelós congenial umsetzt und weiterdenkt, es war auch einer jener seltenen Filme, die einem tagelang nachgehen, die einem immer wieder in den Sinn kommen, über die man lange nachdenken muss. Und nicht zuletzt zeigt der Film auch eine grandiose schauspielerische Leistung des männlichen Hauptdarstellers; so großartig, dass einem (mir jedenfalls) erst im Nachgang klar wird, wie großartig das gespielt war: Im Grunde trägt er den Film.
"Transfer" (hier ein Trailer) ist jetzt ein Jahr lang auf diversen Festivals gelaufen und hat zahlreiche Preise gewonnen; am 22. September 2011 läuft er nun auch bundesweit in den Kinos an. Genauer gesagt, in folgenden Städten und Kinos:
Ahaus: Cinema Ahaus
Berlin: Acud Kino, Brotfabrik
Bremerhaven: Passage
Dortmund: Sweet16
Dresden: Casablanca
Gelsenkirchen: Multiplex
Halle: Lightkinos
Hamburg: Passage Kino
Konstanz: Zebra
Lüdenscheid: Park-Theater
Neckarsulm: Scala
Nürnberg: Cinecitta
Osnabrück: Filmpassage
Ravensburg: Die Burg
Schweinfurt: Union
Stuttgart: Metropol
Überlingen: Cine-Greth
Ja, das sind nicht viele, und ich würde auch nicht drauf wetten, dass der Film lange läuft; dazu stehen schon zu viele Krach-Bumm-Peng-Blockbuster der großen Filmfirmen an. Wenn Sie in Reichweite wohnen und wenn Ihnen intelligente Science-Fiction-Filme wie, sagen wir, GATTACA oder damals die Filme von Rainer Erler gefallen haben, dann sollten Sie sich "Transfer" auf keinen Fall entgehen lassen!
Lübbe-Lesejury: "Herr aller Dinge" vorab lesen
02. Juni 2011 15:05
Die "Lesejury", das Bücherforum des Lübbe-Verlags,
bietet die Chance, das Manuskript des Romans "Herr
aller Dinge" schon vor Erscheinen des Buches lesen zu
können. Man muss dazu Mitglied der, wie man heute zu
etwas sagt, "Community" sein – oder werden – und sich
außerdem per Mail um eines der zur Verfügung
stehenden Bücher bewerben (so richtig mit Begründung,
warum dieses Buch und so weiter), und außerdem muss
man ein wenig Glück haben, denn die Zahl derer, die
das gesamte Manuskript lesen dürfen, ist auf 30
begrenzt. Für alle anderen wird es eine Leseprobe
geben.
Nähere Informationen findet man hier sowie (dafür muss man aber schon eingeloggt sein) hier. Bewerben muss man sich bis zum 17. Juli, die Aktion selber startet am 1.8.2011.
Nähere Informationen findet man hier sowie (dafür muss man aber schon eingeloggt sein) hier. Bewerben muss man sich bis zum 17. Juli, die Aktion selber startet am 1.8.2011.
Unter Philosophen
18. April 2011 16:07
Mit der Zeitschrift für Philosophie "der blaue
Reiter" verbindet mich vor allem, dass deren erstes
Heft zum Thema "Geld" mir vor langer Zeit – damals
nämlich, als ich gerade dabei war, meinen Roman
"Eine
Billion Dollar" zu entwickeln – eine Menge
Stoff zum Nachdenken gab und mich auch zu der
einen oder anderen entscheidenden Einsicht
führte. Weswegen besagtes Heft in besagtem Roman
in der Literaturliste auftauchte, was wiederum
die (damals noch, ebenso wie ich, in Stuttgart
ansässige) Redaktion des "blauen Reiters"
freute, denn Philosophie ist ja nun nicht gerade
das profitabelste Metier; da freut man sich über
jede Werbung.
Über zehn Jahre später gibt es den "blauen Reiter" immer noch, wenn er auch inzwischen (denn, wie schon Heraklit erkannte, ist alles stets im Wandel) aus Aachen angeritten kommt, und es gibt wieder ein Heft zum Thema "Geld" im weitesten Sinne, genauer gesagt, ein Heft über "Philosophie und Wirtschaft" mit dem Untertitel: "Krise und Zukunft des Kapitalismus". Hierfür bat mich der Chefredakteur um einen Beitrag, was sich insofern mal wieder gut traf, dass mir in dem Moment, in dem seine Anfrage bei mir eintraf, ohnehin ein paar Ideen und Gedanken zu diesem Thema durch den Kopf gingen, von denen ich nicht recht wusste, was ich daraus machen sollte: Sie nur im Tagebuch zu lassen schien mir zu schade, in einen Roman passten sie nicht … es war, ja, eher was Philosophisches. Im weitesten Sinne. Denn in der Kunst akademischer Textgestaltung (nach dem Motto "Imponieren geht vor Informieren" oder: "Warum es einfach und klar sagen, wenn man es auch kompliziert und unverständlich ausdrücken kann?") bin ich nicht wirklich bewandert; an der Tür zum Elfenbeinturm ließe man mich wohl gar nicht erst ein. Da kam dieses Angebot von einer Zeitschrift, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Philosophie elfenbeinfrei und auf Augenhöhe mit dem Leser darzustellen (das Wort "allgemeinverständlich" passt hier nicht, denn natürlich geht es auch in der Philosophie nie ohne eigenes Denken ab, und das schränkt die Zielgruppe durchaus empfindlich ein), gerade recht.
Was erwartet den geneigten und interessierten Leser? Der Titel meines Beitrags lautet "Die Fußballtheorie des Geldes", und ich erkläre darin anschaulich, relativ mathematisch und, so will mir scheinen, unmissverständlich unter anderem, warum die Vorstellung, die Staatsschulden könnten jemals abgebaut werden, völlig utopisch ist (ganz egal, wer Finanzminister ist und was dieser tut oder lässt), warum auch die Idee, dass uns Wirtschaftswachstum retten könne, Unfug ist (tatsächlich wird dadurch alles immer noch schlimmer), und komme zu dem Schluss, dass das, was gegenwärtig als "Krise des Kapitalismus" betrachtet wird, in Wirklichkeit die Auswirkung eines Konstruktionsfehlers im Finanzsystem ist (sprich: die Krise gäbe es auch ohne Kapitalismus).
Was es sonst noch für Beiträge gibt, kann man dem Inhaltsverzeichnis entnehmen. Erwerben kann man die Zeitschrift in jeder guten Buchhandlung; man kann sie dort auch bestellen lassen, übrigens auch dann, wenn die Buchhandlung ansonsten keine Zeitschriften führt. Und natürlich kann man sie auch direkt beim Verlag bestellen.
Hier die Angaben:
der blaue reiter, Ausgabe 30
ISBN: 978-3-933722-32-4
Preis: 15,90 € (D), 16,40 € (A), 29,50 sfr
Über zehn Jahre später gibt es den "blauen Reiter" immer noch, wenn er auch inzwischen (denn, wie schon Heraklit erkannte, ist alles stets im Wandel) aus Aachen angeritten kommt, und es gibt wieder ein Heft zum Thema "Geld" im weitesten Sinne, genauer gesagt, ein Heft über "Philosophie und Wirtschaft" mit dem Untertitel: "Krise und Zukunft des Kapitalismus". Hierfür bat mich der Chefredakteur um einen Beitrag, was sich insofern mal wieder gut traf, dass mir in dem Moment, in dem seine Anfrage bei mir eintraf, ohnehin ein paar Ideen und Gedanken zu diesem Thema durch den Kopf gingen, von denen ich nicht recht wusste, was ich daraus machen sollte: Sie nur im Tagebuch zu lassen schien mir zu schade, in einen Roman passten sie nicht … es war, ja, eher was Philosophisches. Im weitesten Sinne. Denn in der Kunst akademischer Textgestaltung (nach dem Motto "Imponieren geht vor Informieren" oder: "Warum es einfach und klar sagen, wenn man es auch kompliziert und unverständlich ausdrücken kann?") bin ich nicht wirklich bewandert; an der Tür zum Elfenbeinturm ließe man mich wohl gar nicht erst ein. Da kam dieses Angebot von einer Zeitschrift, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Philosophie elfenbeinfrei und auf Augenhöhe mit dem Leser darzustellen (das Wort "allgemeinverständlich" passt hier nicht, denn natürlich geht es auch in der Philosophie nie ohne eigenes Denken ab, und das schränkt die Zielgruppe durchaus empfindlich ein), gerade recht.
Was erwartet den geneigten und interessierten Leser? Der Titel meines Beitrags lautet "Die Fußballtheorie des Geldes", und ich erkläre darin anschaulich, relativ mathematisch und, so will mir scheinen, unmissverständlich unter anderem, warum die Vorstellung, die Staatsschulden könnten jemals abgebaut werden, völlig utopisch ist (ganz egal, wer Finanzminister ist und was dieser tut oder lässt), warum auch die Idee, dass uns Wirtschaftswachstum retten könne, Unfug ist (tatsächlich wird dadurch alles immer noch schlimmer), und komme zu dem Schluss, dass das, was gegenwärtig als "Krise des Kapitalismus" betrachtet wird, in Wirklichkeit die Auswirkung eines Konstruktionsfehlers im Finanzsystem ist (sprich: die Krise gäbe es auch ohne Kapitalismus).
Was es sonst noch für Beiträge gibt, kann man dem Inhaltsverzeichnis entnehmen. Erwerben kann man die Zeitschrift in jeder guten Buchhandlung; man kann sie dort auch bestellen lassen, übrigens auch dann, wenn die Buchhandlung ansonsten keine Zeitschriften führt. Und natürlich kann man sie auch direkt beim Verlag bestellen.
Hier die Angaben:
der blaue reiter, Ausgabe 30
ISBN: 978-3-933722-32-4
Preis: 15,90 € (D), 16,40 € (A), 29,50 sfr
"Eine Billion Dollar" als Schauspiel in Wuppertal
17. November 2010 19:49
Gerade entdeckt: Am Donnerstag, dem 18.11.2010 um
19:30 Uhr wird in Wuppertal das Bühnenstück "Eine Billion Dollar"
aufgeführt, eine Inszenierung von Christian von
Treskow nach meinem Roman. Ja,
ich weiß – das ist schon morgen. Ein bisschen
rechtzeitig wäre der Tipp hilfreicher gewesen.
Aber vielleicht klappt es bei irgendjemanden
trotzdem noch. Würde mich freuen.
Schreibcamp erfolgreich
17. November 2010 11:37
Vor einiger Zeit habe ich auf das von Frank Borsch
und Michael Markus Thurner veranstaltete Schreibcamp
hingewiesen:
Inzwischen hat es stattgefunden, und offenbar,
wie mir Frank schrieb, mit großem Erfolg. Zitat
aus seiner Mail: "Eine Woche in perfekter
Harmonie zwischen allen Beteiligten, traumhafte
Oktobersonne, intensive Arbeit, intensive
Begegnungen … und Texte und Teilnehmer, die
Fortschritte gemacht haben, die ich nicht für
möglich gehalten hätte!"
Wer bei der Lektüre des ausführlichen Berichts in Franks Blog "auch will!!" denkt, wird sich über die Information freuen, dass Michael und Frank nächstes Jahr gleich zwei weitere Camps anbieten: vom 9. bis 17. April und 22. bis 30. Oktober 2011. Alle weiteren Informationen finden sich unter www.schreibcamp.de.
Wer bei der Lektüre des ausführlichen Berichts in Franks Blog "auch will!!" denkt, wird sich über die Information freuen, dass Michael und Frank nächstes Jahr gleich zwei weitere Camps anbieten: vom 9. bis 17. April und 22. bis 30. Oktober 2011. Alle weiteren Informationen finden sich unter www.schreibcamp.de.
Hörspiel "Quantenmüll" wird wiederholt
24. September 2010 10:15
Das Schweizer Radio wiederholt das Hörspiel
“Quantenmüll”. Ausstrahlungstermin ist
voraussichtlich Freitag, der 5. November 2010 im
Hörspieltermin auf DRS1 um 20 Uhr.
Bei dem Hörspiel handelt es sich übrigens nicht um eine Bearbeitung der gleichnamigen Kurzgeschichte, sondern um ein von mir verfasstes Original-Manuskript. Die Kurzgeschichte ist nach der Vorlage des Hörspiels entstanden, nicht umgekehrt.
Bei dem Hörspiel handelt es sich übrigens nicht um eine Bearbeitung der gleichnamigen Kurzgeschichte, sondern um ein von mir verfasstes Original-Manuskript. Die Kurzgeschichte ist nach der Vorlage des Hörspiels entstanden, nicht umgekehrt.
Schreibcamp
01. Mai 2010 14:27
Was lese ich heute, als ich gerade so
feiertäglich-faul durchs Internt schlendere? Zwei
geschätzte Kollegen, nämlich Frank Borsch und
Michael Marcus Thurner,
beide u.a. Autoren der Perry Rhodan-Serie, haben ein
Projekt ausgetüftelt, dem viel Erfolg zu
wünschen ist. Die Grundidee: Eine Horde
Phantastik-Autoren fällt über ein einsam und
abseits gelegenes Hotel her, um eine Woche lang
– rundum versorgt – nur zu schreiben, übers
Schreiben zu diskutieren und wieder zu
schreiben. Das klingt so gut, dass ich
fast selber in Versuchung komme...
Aber ich werde es mir verkneifen, jemandem einen Platz wegzunehmen. Gedacht ist das ja als Angebot für die nächste Generation der Autoren, für die, die das Gefühl haben, sie sollten endlich mal Ernst machen, für die, die tiefgehendes Feedback suchen und die Auseinandersetzung mit erfahrenen Profis - denen sei gesagt: Zugreifen!
Profis sind beide, ausgewiesen nicht nur durch ihre Mitarbeit an der Perry Rhodan-Serie (was, egal wie man zu solchen "Heftles-Romanen" steht, organisatorisch schlicht nicht funktioniert ohne ein hohes Level an Professionalismus), sondern auch durch eigenständige Veröffentlichungen: Frank Borsch hat die hervorragende Trilogie "Alien Earth" herausgebracht, und Marcus Michael Thurner hat mit "Turils Reise" einen SF-Roman vorgelegt, bei dem ich, als ich gelesen habe, worum es darin geht - um einen interstellaren Bestattungsunternehmer auf seiner Reise durch die Galaxis! -, laut aufgelacht und den Titel sofort auf meine "bei nächster Gelegenheit zu bestellen"-Liste gesetzt habe. (Ehe jemand fragt: Nein, ich hab das Buch noch nicht gelesen. Aber da Marcus' Perry Rhodan-Romane zu denen gehören, die ich immer mit Vergnügen lese, bin ich mir sicher, dass ich mich köstlich amüsieren werde. Es ist einfach so, dass ich Romane fast immer mit gehöriger Verzögerung lese; wenn ein Buch von Null in die Bestsellerliste steigt, bin ich fast nie daran beteiligt, und Verlage ohne ausgedehnte Backlist verdienen wenig an mir.)
Ach ja, den Link noch, auf den es ankommt: http://www.schreibcamp.de.
Aber ich werde es mir verkneifen, jemandem einen Platz wegzunehmen. Gedacht ist das ja als Angebot für die nächste Generation der Autoren, für die, die das Gefühl haben, sie sollten endlich mal Ernst machen, für die, die tiefgehendes Feedback suchen und die Auseinandersetzung mit erfahrenen Profis - denen sei gesagt: Zugreifen!
Profis sind beide, ausgewiesen nicht nur durch ihre Mitarbeit an der Perry Rhodan-Serie (was, egal wie man zu solchen "Heftles-Romanen" steht, organisatorisch schlicht nicht funktioniert ohne ein hohes Level an Professionalismus), sondern auch durch eigenständige Veröffentlichungen: Frank Borsch hat die hervorragende Trilogie "Alien Earth" herausgebracht, und Marcus Michael Thurner hat mit "Turils Reise" einen SF-Roman vorgelegt, bei dem ich, als ich gelesen habe, worum es darin geht - um einen interstellaren Bestattungsunternehmer auf seiner Reise durch die Galaxis! -, laut aufgelacht und den Titel sofort auf meine "bei nächster Gelegenheit zu bestellen"-Liste gesetzt habe. (Ehe jemand fragt: Nein, ich hab das Buch noch nicht gelesen. Aber da Marcus' Perry Rhodan-Romane zu denen gehören, die ich immer mit Vergnügen lese, bin ich mir sicher, dass ich mich köstlich amüsieren werde. Es ist einfach so, dass ich Romane fast immer mit gehöriger Verzögerung lese; wenn ein Buch von Null in die Bestsellerliste steigt, bin ich fast nie daran beteiligt, und Verlage ohne ausgedehnte Backlist verdienen wenig an mir.)
Ach ja, den Link noch, auf den es ankommt: http://www.schreibcamp.de.
