OHRKANUS: Hörbuch-Preis für den "König"

Am Freitag, dem 7. Mai 2010, fand in Berlin die Verleihung des OHRKANUS statt, eines Hörbuchpreises, der aus einer Abstimmung des Publikums und dem Votum einer Jury-Vorauswahl hervorgeht. Und in der Kategorie "Beste Lesung (Erwachsene)" hat das von Ulrich Noethen gelesene Hörbuch "Ein König für Deutschland" gewonnen!

Das freut mich sehr, weniger für mich selber (denn bei Hörbuchpreisen kommt es auf den Autor nicht so an), als vielmehr für Ulrich Noethen, der schon "Ausgebrannt" unglaublich gut gelesen hat - und der sich, fand ich, beim "König für Deutschland" noch einmal gesteigert hat. Ich meine, ich kannte ja die Geschichte schon, aber ich habe trotzdem wie gebannt gelauscht... Wie es aussieht, ist das nicht nur mir so gegangen. Tusch!

Nähere Informationen finden Sie unter www.ohrkanus.de.

Prix Bob Morane für "En panne sèche"

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Neulich erreichte mich eine Mail meines französischen Verlags: Die französische Ausgabe von "Ausgebrannt", erschienen unter dem Titel "En panne sèche", habe den diesjährigen Prix Bob Morane gewonnen, einen belgischen SF-Preis.

Wer ist Bob Morane? Der ist selber eine Romanfigur. Auch wenn der Name uns in Deutschland nichts sagt, in frankophonen Ländern muss Bob Morane ein bekannter Held sein - er sei, hat man mir erzählt, sowas wie eine Mischung aus James Bond und Doc Savage.

Den Preis habe ich schon einmal bekommen: Nachdem "Die Haarteppichknüpfer" auf Französisch erschienen waren. Damals lud man mich nach Brüssel ein, es gab eine Preisverleihungszeremonie samt Rahmenprogramm, und ich erinnere mich an zwei faszinierende Tage in der wohl kosmopolitischsten Stadt Europas.

Diesmal hat sich noch nichts in diese Richtung angekündigt, aber beim Surfen fand ich zumindest diesen Link.

(Da fällt mir ein, dass ich mal meine Preise-Übersicht aktualisieren müsste. Ist ja peinlich, dass die Wikipedia besser Bescheid weiß als ich selber...)

Die Gewinnerfotos

Vor dem Erscheinen von "Ein König für Deutschland" habe ich an unauffälliger Stelle einen kleinen Wettbewerb ausgelobt, weil ich gern wissen wollte, ob ein König für Deutschland auch in die alpenländischen Republiken einreisen darf. Nun, zu meiner Freude durfte ich feststellen: Es waren keine Restriktionen festzustellen. Der erste und der dritte Preis gingen in die seit jeher monarchiefreie Schweiz, der zweite Preis sowie der Sonderpreis für das Foto mit dem größten Stapel gingen ins ehemals kaiserliche Österreich. Man kann also mit Fug und Recht von Gleichstand sprechen.

Und so sah das aus:

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Die Gewinner:

Platz 1: Frau Stöckli aus Luzern. Ihr Foto kam am 10.9.2009 um 13:26 bei mir an, die Bücher standen (wie man sieht, schon teilweise abverkauft) in der Buchhandlung Lüthy & Stocker.

Platz 2: Herr Stojanovic aus Wien. Sein Foto erreichte mich am 11.9.2009 um 12:49, die Bücher stapelten sich in der Buchhandlung Morawa in der Wollzeile.

Platz 3: Herr Wiki aus Zürich. Sein Foto trudelte am 12.9.2009 um 14:48 ein, die Bücher standen in der Buchhandlung ExLibris in Zürich Örlikon.

Sonderpreis für den größten Stapel: Herr Enzinger aus Katsdorf. Sein Foto entstand bei Thalia, Wien-Mitte.

Die Buchpreise sind inzwischen alle unterwegs (ich hoffe sogar: angekommen).

"Ausgebrannt" erhält den Kurd-Lasswitz-Preis

Mein Roman "Ausgebrannt" erhält den Kurd-Lasswitz-Preis 2008. In der Abstimmung landete der Titel mit 157 Stimmen auf dem ersten Platz.
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Der Kurd-Lasswitz-Preis ist ein Literaturpreis zur deutschsprachigen SF, der seit 28 Jahren alljährlich in bis zu acht Kategorien vergeben wird. Abstimmungsberechtigt sind die "professionellen SF-Schaffenden", also die berufsmäßig in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Gebiet der Science-Fiction tätigen Autoren, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Graphiker und Fachjournalisten; nominiert werden können jeweils Neuerscheinungen des Vorjahres: Eine Konstruktion, für die der amerikanische "Nebula Award" Vorbild war. Benannt ist er nach Kurd Lasswitz, der, ein Zeitgenosse Jules Vernes, allgemein als Begründer der deutschsprachigen Science-Fiction gilt. Er ist nicht dotiert.

Die Preisverleihung erfolgt am Samstag, dem 30. August 2008, um 21 Uhr 30 in Leipzig auf dem 9. Elstercon. Ich werde nicht da sein, da ich an dem Wochenende bereits seit längerem anderweitig verpflichtet bin, kann aber jedem, der sich für das Thema des Cons - "Projekt Mensch" - interessiert, den Besuch der Veranstaltung nur empfehlen. Zumal Leipzig eine Stadt zum Wohlfühlen ist.