Bücherbord
Leseprobe zu "Black*Out"
09. Juni 2010 11:09
Der Arena-Verlag hat eine eigene Webseite um
"Black*Out" herum eingerichtet (auch meine übrigen
Bücher sind dort zu finden), auf der sich auch eine
erste Leseprobe des Romans findet. Für alle, die das
Ding erst mal anlesen wollen: Einfach nach http://www.eschbach-lesen.de
surfen!
Neue Jugendbuchserie startet: BLACK*OUT
26. Mai 2010 19:39
Wann denn das nächste Buch von mir erscheine,
werde ich zurzeit immer öfter gefragt. Nun, ich rede
ungern über Bücher, die noch in der Entstehung sind,
und so rasch, wie diesmal das Buch auf die
Fertigstellung des Manuskripts und den Abschluss des
Lektorats folgt, ging es noch nie: Die Tinte auf den
Verträgen war quasi noch feucht, als schon der neue
Arena-Katalog im Briefkasten lag, in dem mein neues
Jugendbuch – ein Thriller – gleich auf den
ersten Seiten erscheint. Und das erste
Belegexemplar lag auch gleich bei: Ich war ganz
verblüfft, was für ein dicker Wälzer es geworden
ist. Offizieller Erscheinungstermin ist Juni,
mit anderen Worten: Keine lange Wartezeit
diesmal.
Ach ja, zur Klarstellung: Es handelt sich um den ersten Band einer Serie, von der sich erst noch herausstellen muss, wie viele Bände sie einmal umfassen wird. Aber es ist trotzdem eine in sich abgeschlossene Geschichte; man bleibt am Ende also nicht "in der Luft hängen". Der zweite Band wird "Hide*Out" heißen und 2011 erscheinen. Und danach sieht man weiter.
Ach ja, zur Klarstellung: Es handelt sich um den ersten Band einer Serie, von der sich erst noch herausstellen muss, wie viele Bände sie einmal umfassen wird. Aber es ist trotzdem eine in sich abgeschlossene Geschichte; man bleibt am Ende also nicht "in der Luft hängen". Der zweite Band wird "Hide*Out" heißen und 2011 erscheinen. Und danach sieht man weiter.
Ruhiger Herbst und neue Bücher
17. Dezember 2009 11:34
Gerade war der Postbote da, kam mit einem
Päckchen durch den nasskalten Regen gestapft, der
hier an der Küste heute herrscht. In dem Päckchen:
Die Belege der neuen Taschenbuchausgabe von
"Ausgebrannt", mit einem neuen, sehr schönen Cover
und einem neuen, auch sehr schönen Preis: Nur noch €
7,- für 750 Seiten. Das erste Exemplar, das ich aus
dem Karton hole, bekommt wieder ein paar Tage lang
einen Ehrenplatz auf meinem Schreibtisch, vielleicht
auch etwas länger, denn es ist ein Buch von der Art,
das man gern in die Hand nimmt. Da hoffe ich doch,
dass nun eine Menge Leute, die das Buch bisher
nicht in die Hand genommen haben, nach
dieser Ausgabe greifen werden...
Ach ja, und da dachte ich mir, eine schöne Gelegenheit, mal wieder von mir hören zu lassen. Viele haben mir geschrieben und mir gute Genesung gewünscht: Vielen Dank dafür, es hat offenbar geholfen, jedenfalls geht es mir wieder recht gut. Ich tüftle auch schon wieder an neuen Romanen, natürlich - immer ein gutes Zeichen, dass es mir zumindest nicht schlecht geht. Und irgendwo hat es sehr gut getan, dass der Herbst, der auf dem Kalender die ganze Zeit so nach Unruhe ausgesehen hat, nun so überraschend ganz ruhig und beschaulich wurde.
Denn so funktioniert meine Phantasie: Wenn nix los ist, dreht sie voll auf... Und das kann Romankonzepten zumindest nicht schaden, behaupte ich mal.
Ach ja, und da dachte ich mir, eine schöne Gelegenheit, mal wieder von mir hören zu lassen. Viele haben mir geschrieben und mir gute Genesung gewünscht: Vielen Dank dafür, es hat offenbar geholfen, jedenfalls geht es mir wieder recht gut. Ich tüftle auch schon wieder an neuen Romanen, natürlich - immer ein gutes Zeichen, dass es mir zumindest nicht schlecht geht. Und irgendwo hat es sehr gut getan, dass der Herbst, der auf dem Kalender die ganze Zeit so nach Unruhe ausgesehen hat, nun so überraschend ganz ruhig und beschaulich wurde.
Denn so funktioniert meine Phantasie: Wenn nix los ist, dreht sie voll auf... Und das kann Romankonzepten zumindest nicht schaden, behaupte ich mal.
Fotowettbewerb: Erste Sieger stehen fest!
18. September 2009 10:00
Von wegen, in der Schweiz und in Österreich hätten
Bücher mit dem Wort "Deutschland" im Titel keine
Chance: Obwohl ich meinen kleinen Fotowettbewerb
ziemlich versteckt ausgeschrieben habe, trudeln
immer mehr Fotos ein, die belegen, dass der
"König für Deutschland", Steinbrück hin oder
her, in schweizerischen und österreichischen
Buchhandlungen ausliegt, in respektablen Stapeln
mitunter. Drei Preise gab es für die
Schnellsten, und die stehen schon fest: Zwei
Bücher gehen demnächst in die Schweiz, eines
nach Österreich.
Ein Preis allerdings ist noch offen: Das Foto, das den größten Stapel zeigt. In einer Buchhandlung in der Schweiz oder Österreich, wohlgemerkt. Da ist Einsendeschluss der 30. September 2009.
Beim nächsten Roman, versprochen, denke ich mir gerechtere Kriterien aus, so dass auch Leser in alpenfernen Regionen eine Chance haben. Aber diesmal musste die Ehrenrettung der Buchhändler in der Schweiz und in Österreich Vorrang haben.
Die Fotos? Ja. Die zeig ich demnächst natürlich auch.
Ein Preis allerdings ist noch offen: Das Foto, das den größten Stapel zeigt. In einer Buchhandlung in der Schweiz oder Österreich, wohlgemerkt. Da ist Einsendeschluss der 30. September 2009.
Beim nächsten Roman, versprochen, denke ich mir gerechtere Kriterien aus, so dass auch Leser in alpenfernen Regionen eine Chance haben. Aber diesmal musste die Ehrenrettung der Buchhändler in der Schweiz und in Österreich Vorrang haben.
Die Fotos? Ja. Die zeig ich demnächst natürlich auch.
Videotrailer!
18. August 2009 18:23
Noch einen knappen Monat, bis "Der König von
Deutschland" erscheint. Hier der offizielle
Video-Trailer dazu:
Perry Rhodan: Die Zeit läuft!
07. August 2009 18:14
Sie merken schon: Das Thema ruft eine Menge Erinnerungen bei mir wach.
Leseprobe aus meinem 3. Perry Rhodan-Gastroman
04. August 2009 15:55
Die Redaktion von "Perry Rhodan" hat den Anfang
meines 3. Gastromans in der Serie als Leseprobe online
gestellt. Nicht im gewohnten zweispaltigen
"Groschenheft"-Outfit allerdings, sondern als
ziemlich kompakte "Buchstabenwüste", die sich am
Schirm schwer liest. Besser vielleicht, man
druckt sie sich aus - 3 Blatt Papier genügen.
Wieder mal ein Perry Rhodan-Gastroman
04. Juni 2009 09:58
Vorgestern habe ich es abgegeben, das lektoratsreife
Manuskript meines nunmehr dritten Perry
Rhodan-Gastromans. Unglaublich, wenn ich
bedenke, dass nun auch schon gute zehn Jahre
verstrichen sind, seit ich das erste Mal ein Heft für
die Serie schreiben durfte. Tja, wir altern alle -
nur Perry Rhodan und die seinen nicht...
Offiziell erscheinen wird der Roman am
7. August 2009, als Band Nummer
2503. Für diejenigen, die noch nie
"so einen Heftroman" erstanden haben, nun aber doch
mit dem Gedanken spielen sollten, es einmal damit zu
versuchen, sei angemerkt, dass man diese
"Groschenhefte" nicht in Buchhandlungen
findet, sondern nur in Kiosken, neben "Landser",
"Bergdoktor" und "Notärztin"-Hefterln - also genau
da, wo man sich früher nicht von seinem Deutschlehrer
erwischen lassen durfte... Auch wichtig zu wissen:
Besagtes Heft aus meiner Feder wird nur genau 1 Woche
lang erhältlich sein - danach kommt schon das
nächste. Also, wenn schon, denn schon an das berühmte
Gorbatschow-Zitat denken und pünktlich zuschlagen!
Wobei ich gegebenenfalls dazu raten möchte, bereits am 17. Juli mit dem Heft 2500 zu beginnen. Mit diesem Band fängt nämlich eine neue Geschichte an, und da jedes Heft sozusagen die Fortsetzung der vorhergehenden Hefte erzählt, tut man sich auf diese Weise mit dem Verständnis dessen, was da passiert, deutlich leichter. Und auch wenn die "Groschenhefte" natürlich heutzutage keine Groschen mehr kosten, sondern einen Euro ummzich, bleibt es trotzdem ein preiswertes Vergnügen.
Übrigens ist es auch genau dieser Umstand – dass eine neue Geschichte beginnt –, der es mir im Moment noch verbietet, irgendetwas über den Inhalt meiner Romanfolge zu verraten. Derzeit stürmt nämlich die Handlung des aktuellen Zyklus ihrem furiosen Finale zu, und das soll sie erst mal ungestört tun dürfen (schließlich steht mal wieder nichts Geringeres als das Schicksal der Milchstraße auf dem Spiel), ehe wir zu neuen Gestaden aufbrechen. Aber sobald es soweit ist, werde ich an dieser Stelle natürlich noch einmal auf das Thema zurückkommen.
Wobei ich gegebenenfalls dazu raten möchte, bereits am 17. Juli mit dem Heft 2500 zu beginnen. Mit diesem Band fängt nämlich eine neue Geschichte an, und da jedes Heft sozusagen die Fortsetzung der vorhergehenden Hefte erzählt, tut man sich auf diese Weise mit dem Verständnis dessen, was da passiert, deutlich leichter. Und auch wenn die "Groschenhefte" natürlich heutzutage keine Groschen mehr kosten, sondern einen Euro ummzich, bleibt es trotzdem ein preiswertes Vergnügen.
Übrigens ist es auch genau dieser Umstand – dass eine neue Geschichte beginnt –, der es mir im Moment noch verbietet, irgendetwas über den Inhalt meiner Romanfolge zu verraten. Derzeit stürmt nämlich die Handlung des aktuellen Zyklus ihrem furiosen Finale zu, und das soll sie erst mal ungestört tun dürfen (schließlich steht mal wieder nichts Geringeres als das Schicksal der Milchstraße auf dem Spiel), ehe wir zu neuen Gestaden aufbrechen. Aber sobald es soweit ist, werde ich an dieser Stelle natürlich noch einmal auf das Thema zurückkommen.
Titeländerung
31. Mai 2009 11:28
Mein unter dem Titel "König, Kanzler, Vaterland"
angekündigter nächster Roman wird nun doch unter dem
Titel erscheinen, den er bei mir von Anfang an hatte,
nämlich "Ein König für Deutschland".
Warum die zwischenzeitliche Umbenennung (die es sogar bis in die Programmvorschau für die Buchhändler geschafft hat)?
Schuld daran sind (a) die globale Finanzkrise und (b) Peer Steinbrück. Weil der Finanzminister, auf der Suche nach zusätzlichen Milliarden in Steueroasen, sich gegenüber den "Alpenländern" - also der deutschsprachigen Schweiz und dem österreichischsprachigen Österreich - im Ton vergriff, befürchtete die Konferenz der Buchvertreter im Hause Lübbe, dass sich ein ohnehin starker Trend bei Buchhändlern in der Schweiz und in Österreich, keine Romantitel ins Lager zu nehmen, die sich nur mit Deutschland beschäftigen und daher "nur von lokalem Interesse" sind, so weit verstärken könnte, dass Romane mit dem Reizwort "Deutschland" im Titel in der Schweiz und Österreich quasi unverkäuflich würden.
Mein Einwand, dass eine Titeländerung ja nichts am Inhalt des Buches ändere; man also quasi Etikettenschwindel betreibe, blieb wirkungslos. Ich müsse mir das eher als eine Art "Tarnkappentechnik" denken.
Es gab dann ein ziemliches Hin und Her um den "zweitbesten" Titel, wie ich das nannte, denn es ist nun mal schwer, für ein Buch, das mit einem bestimmten Titel im Kopf geschrieben wurde, einen passenden anderen Titel zu finden. Mit dem Resultat hätte ich zwar leben können (man muss ja nicht immer glücklich sein) - doch im Lauf der Zeit zeigte sich, dass jeder, der mit dem Buch zu tun hatte, immer erst mal nachdenken musste, wie es eigentlich hieß. "König... ähm, dingens... und irgendwas mit Vaterland." Nicht gerade ein Titel, den man griffig nennen könnte.
Was auch immer letztendlich der Grund war, jedenfalls wird das Buch nun doch mit dem bösen D-Wort im Titel erscheinen.
Und weil ich irgendwie nicht glauben kann, dass Buchhändler in der Schweiz und Österreich so funktionieren, wie man mir erklärt hat (sind nicht gerade Buchhändler ausgesprochene Individualisten?), möchte ich das gern mit Hilfe eines kleinen Preisausschreibens testen: Die ersten drei Leser, die mir nach Erscheinen des "Königs von D." ein Foto eines in einer Schweizer oder Österreicher Buchhandlung ausliegenden Exemplares (es dürfen natürlich auch mehrere Exemplare, gern auch Stapel sein) mailen, erhalten von mir ein gewidmetes Exemplar eines meiner Romane nach Wahl zugeschickt (vorbehaltlich dessen, dass ich davon noch ausreichend Belegexemplare habe; das trifft nicht mehr auf alle meine Bücher zu; aber man darf sich gern auch eine fremdsprachige Ausgabe wünschen, schließlich geht es hier ja um Weltoffenheit). Ein vierter Preis geht unter allen bis zur Bundestagswahl eingesandten Bildern an den Einsender desjenigen, auf dem die meisten Exemplare des Buches zu sehen sind.
Teilnehmen dürfen nur Fotos, die in Buchhandlungen der Schweiz oder Österreichs gemacht wurden (bitte deren Adressen mitschicken!); die Nationalität der Einsender spielt dagegen keine Rolle. Klar ist mir, dass dieses Preisausschreiben treue Leser in Regionen, die das Pech haben, weit von den Alpen entfernt zu liegen, benachteiligt, aber was soll ich machen? Das Leben ist nun mal selten fair. Aber es wird (hoffe ich jedenfalls) weitere Bücher geben, und dann denke ich mir was Gerechteres aus.
Da ja kaum jemand diese Kolumne liest, stehen die Chancen übrigens gut; der Rechtsweg ist allerdings ausgeschlossen. (Solche Dinge muss man heutzutage leider explizit sagen.) Aber nun nicht gleich losrennen! Das Buch erscheint erst im September, dürfte also vor Ende August nirgends zu finden sein.
Warum die zwischenzeitliche Umbenennung (die es sogar bis in die Programmvorschau für die Buchhändler geschafft hat)?
Schuld daran sind (a) die globale Finanzkrise und (b) Peer Steinbrück. Weil der Finanzminister, auf der Suche nach zusätzlichen Milliarden in Steueroasen, sich gegenüber den "Alpenländern" - also der deutschsprachigen Schweiz und dem österreichischsprachigen Österreich - im Ton vergriff, befürchtete die Konferenz der Buchvertreter im Hause Lübbe, dass sich ein ohnehin starker Trend bei Buchhändlern in der Schweiz und in Österreich, keine Romantitel ins Lager zu nehmen, die sich nur mit Deutschland beschäftigen und daher "nur von lokalem Interesse" sind, so weit verstärken könnte, dass Romane mit dem Reizwort "Deutschland" im Titel in der Schweiz und Österreich quasi unverkäuflich würden.
Mein Einwand, dass eine Titeländerung ja nichts am Inhalt des Buches ändere; man also quasi Etikettenschwindel betreibe, blieb wirkungslos. Ich müsse mir das eher als eine Art "Tarnkappentechnik" denken.
Es gab dann ein ziemliches Hin und Her um den "zweitbesten" Titel, wie ich das nannte, denn es ist nun mal schwer, für ein Buch, das mit einem bestimmten Titel im Kopf geschrieben wurde, einen passenden anderen Titel zu finden. Mit dem Resultat hätte ich zwar leben können (man muss ja nicht immer glücklich sein) - doch im Lauf der Zeit zeigte sich, dass jeder, der mit dem Buch zu tun hatte, immer erst mal nachdenken musste, wie es eigentlich hieß. "König... ähm, dingens... und irgendwas mit Vaterland." Nicht gerade ein Titel, den man griffig nennen könnte.
Was auch immer letztendlich der Grund war, jedenfalls wird das Buch nun doch mit dem bösen D-Wort im Titel erscheinen.
Und weil ich irgendwie nicht glauben kann, dass Buchhändler in der Schweiz und Österreich so funktionieren, wie man mir erklärt hat (sind nicht gerade Buchhändler ausgesprochene Individualisten?), möchte ich das gern mit Hilfe eines kleinen Preisausschreibens testen: Die ersten drei Leser, die mir nach Erscheinen des "Königs von D." ein Foto eines in einer Schweizer oder Österreicher Buchhandlung ausliegenden Exemplares (es dürfen natürlich auch mehrere Exemplare, gern auch Stapel sein) mailen, erhalten von mir ein gewidmetes Exemplar eines meiner Romane nach Wahl zugeschickt (vorbehaltlich dessen, dass ich davon noch ausreichend Belegexemplare habe; das trifft nicht mehr auf alle meine Bücher zu; aber man darf sich gern auch eine fremdsprachige Ausgabe wünschen, schließlich geht es hier ja um Weltoffenheit). Ein vierter Preis geht unter allen bis zur Bundestagswahl eingesandten Bildern an den Einsender desjenigen, auf dem die meisten Exemplare des Buches zu sehen sind.
Teilnehmen dürfen nur Fotos, die in Buchhandlungen der Schweiz oder Österreichs gemacht wurden (bitte deren Adressen mitschicken!); die Nationalität der Einsender spielt dagegen keine Rolle. Klar ist mir, dass dieses Preisausschreiben treue Leser in Regionen, die das Pech haben, weit von den Alpen entfernt zu liegen, benachteiligt, aber was soll ich machen? Das Leben ist nun mal selten fair. Aber es wird (hoffe ich jedenfalls) weitere Bücher geben, und dann denke ich mir was Gerechteres aus.
Da ja kaum jemand diese Kolumne liest, stehen die Chancen übrigens gut; der Rechtsweg ist allerdings ausgeschlossen. (Solche Dinge muss man heutzutage leider explizit sagen.) Aber nun nicht gleich losrennen! Das Buch erscheint erst im September, dürfte also vor Ende August nirgends zu finden sein.
Das Buch zum Super-Wahljahr.
02. Mai 2009 14:08
Worum es denn in meinem nächsten Roman ginge, werde
ich jetzt immer häufiger gefragt.
Zeit, endlich ein bisschen was darüber zu verraten. Es geht darum:
"So eine Wahlfälschung ist eine Heidenarbeit. Sie brauchen eine Menge Leute, die falsche Stimmzettel herstellen, Urnen verschwinden lassen und gefälschte Urnen an deren Stelle schmuggeln und so weiter. Und letzten Endes kommt es doch heraus, weil bei so vielen Leuten immer einer den Mund nicht halten kann. Wenn Sie dagegen Wahlcomputer verwenden, reicht ein einziger Mensch, der die richtigen Passwörter kennt und Zugang zum System hat, um Millionen von Stimmen innerhalb von Sekunden zu verändern."
Angenommen, in Deutschland wird 2009 eine neue Regierung gewählt.
Angenommen, jemand hat die Passwörter.
Angenommen, er nutzt sie...
Und wer jetzt denkt, das seien haltlose Spekulationen und wilde Phantasien, darf gerne anhand der Fußnoten (der Roman hat 100 davon) herausfinden, dass die Wirklichkeit noch viel abstruser ist als alles, was Romanautoren sich ausdenken könnten...
Zeit, endlich ein bisschen was darüber zu verraten. Es geht darum:
"So eine Wahlfälschung ist eine Heidenarbeit. Sie brauchen eine Menge Leute, die falsche Stimmzettel herstellen, Urnen verschwinden lassen und gefälschte Urnen an deren Stelle schmuggeln und so weiter. Und letzten Endes kommt es doch heraus, weil bei so vielen Leuten immer einer den Mund nicht halten kann. Wenn Sie dagegen Wahlcomputer verwenden, reicht ein einziger Mensch, der die richtigen Passwörter kennt und Zugang zum System hat, um Millionen von Stimmen innerhalb von Sekunden zu verändern."
Angenommen, in Deutschland wird 2009 eine neue Regierung gewählt.
Angenommen, jemand hat die Passwörter.
Angenommen, er nutzt sie...
Und wer jetzt denkt, das seien haltlose Spekulationen und wilde Phantasien, darf gerne anhand der Fußnoten (der Roman hat 100 davon) herausfinden, dass die Wirklichkeit noch viel abstruser ist als alles, was Romanautoren sich ausdenken könnten...
Heute ist Fontanelli-Tag
23. April 2009 19:31
In der Parallelwelt meines Romans trat John Salvatore
Fontanelli am 23.4.1995 - heute vor 14 Jahren also -
sein phantastisches Erbe in Höhe von einer Billion
Dollar an, was sowohl damals auch auch noch 2001, als
der Roman erschien, noch richtig viel Geld war. Erst
dieser Tage verkommt die Billion zur neuen
Kleingeldeinheit der Politik.
Olaf Schilgen hat den Vorschlag gemacht, den Roman entsprechend umzutiteln, und er hat, damit man diese Prozedur auch bei bereits vorhandenen Exemplaren des Buches nachvollziehen kann, gleich einen Aufkleber dafür gestaltet: Einfach einen (entsprechend vergrößerten) Farbausdruck des Bildschirms machen, Etikett ausschneiden und aufkleben - fertig!
Was natürlich nichts anderes wäre als eine Vorwegnahme der Inflation, die vermutlich die unausweichliche Folge der gegenwärtigen "Massnahmen" (um das Wort "Verzweiflungstaten" zu vermeiden) sein dürfte.
Eine Billion. Das sagt sich leicht, aber man kann sich kaum vorstellen, wieviel Geld das ist. Mit einer Billion könnte man eine Million Menschen auf einen Schlag zu Millionären machen. Die gesamte Bevölkerung einer Stadt wie Stuttgart, zum Beispiel, und dann bliebe noch was übrig.
Aber was wäre die Folge? Man hätte eine Stadt von Millionären, die morgens keine frischen Brötchen mehr auf dem Tisch hätten, weil natürlich auch alle Bäcker Millionäre wären und nicht mehr arbeiten würden - das ist ja schließlich der Sinn des Reichtums, nicht wahr? Eine Stadt von Millionären, die in ihrem eigenen Müll ersticken würden, weil ja auch die Müllmänner Millionäre wären. Und so weiter.
Dieses zugegebenermaßen absurde Beispiel ist es wert, dass man länger darüber nachdenkt. Nicht, um Lösungen zu finden (Gastarbeiter anwerben! Leistungen outsourcen! Arbeitsdienste!), sondern darüber, was man daraus über das Wesen des Geldes ersehen kann: Geld ist kein Wert an sich. Geld, das ist nur bedrucktes Papier, Zahlen auf Kontoauszügen oder in Computerspeichern.
Geld sollte der Mechanismus sein, der ausmendelt, welchen Mitgliedern einer Gemeinschaft wieviel Anteil an dem zusteht, was diese Gemeinschaft insgesamt erarbeitet - und jedem gleichzeitig die Freiheit ließe, damit nach eigenem Gutdünken zu verfahren. Idealerweise wäre dieser Mechanismus so austariert, dass sich der Anteil des Einzelnen danach bemäße, was er an Leistungen zum Ganzen beigesteuert hat.
Das, daran wird kaum ein Zweifel möglich sein, ist nicht so. Warum?
Der wichtigste Bestandteil jedes Spiels sind dessen Regeln. (Man kann Fußball ohne Ball spielen - zur Not tut es eine leere Dose -, aber nicht ohne Regeln.) Die Spielregeln, nach denen das Geld funktioniert, müssten klar verständlich, möglichst einfach und vor allem sorgsam aufeinander abgestimmt sein, und ihre Einhaltung müsste strengstens überwacht werden.
Das Gegenteil ist der Fall. Die Spielregeln sind unsinnig kompliziert, werden nach Kräften verschleiert und darüber hinaus ständig hintergangen - von denen, die direkt mit dem Geldsystem befasst sind.
Und das ist der große Verrat. So ähnlich, wie AIDS-Viren das Immunsystem unterlaufen, indem sie sich direkt in dessen Zellen einnisten, haben diejenigen, denen wir die Verwaltung des gesellschaftlichen Wohlstandverteilungssystems anvertraut haben, dieses Vertrauen missbraucht und das System dadurch funktionsunfähig gemacht. Was ich in der aktuellen Diskussion empfindlich vermisse, ist der Gedanke, die an diesem Verrat Beteiligten dafür zur Verantwortung zu ziehen. Wer sich nicht an die Regeln hält, darf nicht mehr mitspielen; das ist sozusagen die Mutter aller Spielregeln. Wird sie missachtet, ist das Spiel bald aus.
Olaf Schilgen hat den Vorschlag gemacht, den Roman entsprechend umzutiteln, und er hat, damit man diese Prozedur auch bei bereits vorhandenen Exemplaren des Buches nachvollziehen kann, gleich einen Aufkleber dafür gestaltet: Einfach einen (entsprechend vergrößerten) Farbausdruck des Bildschirms machen, Etikett ausschneiden und aufkleben - fertig!
Was natürlich nichts anderes wäre als eine Vorwegnahme der Inflation, die vermutlich die unausweichliche Folge der gegenwärtigen "Massnahmen" (um das Wort "Verzweiflungstaten" zu vermeiden) sein dürfte.
Eine Billion. Das sagt sich leicht, aber man kann sich kaum vorstellen, wieviel Geld das ist. Mit einer Billion könnte man eine Million Menschen auf einen Schlag zu Millionären machen. Die gesamte Bevölkerung einer Stadt wie Stuttgart, zum Beispiel, und dann bliebe noch was übrig.
Aber was wäre die Folge? Man hätte eine Stadt von Millionären, die morgens keine frischen Brötchen mehr auf dem Tisch hätten, weil natürlich auch alle Bäcker Millionäre wären und nicht mehr arbeiten würden - das ist ja schließlich der Sinn des Reichtums, nicht wahr? Eine Stadt von Millionären, die in ihrem eigenen Müll ersticken würden, weil ja auch die Müllmänner Millionäre wären. Und so weiter.
Dieses zugegebenermaßen absurde Beispiel ist es wert, dass man länger darüber nachdenkt. Nicht, um Lösungen zu finden (Gastarbeiter anwerben! Leistungen outsourcen! Arbeitsdienste!), sondern darüber, was man daraus über das Wesen des Geldes ersehen kann: Geld ist kein Wert an sich. Geld, das ist nur bedrucktes Papier, Zahlen auf Kontoauszügen oder in Computerspeichern.
Geld sollte der Mechanismus sein, der ausmendelt, welchen Mitgliedern einer Gemeinschaft wieviel Anteil an dem zusteht, was diese Gemeinschaft insgesamt erarbeitet - und jedem gleichzeitig die Freiheit ließe, damit nach eigenem Gutdünken zu verfahren. Idealerweise wäre dieser Mechanismus so austariert, dass sich der Anteil des Einzelnen danach bemäße, was er an Leistungen zum Ganzen beigesteuert hat.
Das, daran wird kaum ein Zweifel möglich sein, ist nicht so. Warum?
Der wichtigste Bestandteil jedes Spiels sind dessen Regeln. (Man kann Fußball ohne Ball spielen - zur Not tut es eine leere Dose -, aber nicht ohne Regeln.) Die Spielregeln, nach denen das Geld funktioniert, müssten klar verständlich, möglichst einfach und vor allem sorgsam aufeinander abgestimmt sein, und ihre Einhaltung müsste strengstens überwacht werden.
Das Gegenteil ist der Fall. Die Spielregeln sind unsinnig kompliziert, werden nach Kräften verschleiert und darüber hinaus ständig hintergangen - von denen, die direkt mit dem Geldsystem befasst sind.
Und das ist der große Verrat. So ähnlich, wie AIDS-Viren das Immunsystem unterlaufen, indem sie sich direkt in dessen Zellen einnisten, haben diejenigen, denen wir die Verwaltung des gesellschaftlichen Wohlstandverteilungssystems anvertraut haben, dieses Vertrauen missbraucht und das System dadurch funktionsunfähig gemacht. Was ich in der aktuellen Diskussion empfindlich vermisse, ist der Gedanke, die an diesem Verrat Beteiligten dafür zur Verantwortung zu ziehen. Wer sich nicht an die Regeln hält, darf nicht mehr mitspielen; das ist sozusagen die Mutter aller Spielregeln. Wird sie missachtet, ist das Spiel bald aus.
Gibt es Leben auf dem Mars?
16. April 2009 18:39
Der eigentliche Titel der Geschichte ist "Der flüsternde Sturm" – der steht aber erst auf dem Innencover. Kostet knappe 4 € und schildert ein Abenteuer, das zeitlich vor den Ereignissen der Serie angesiedelt ist.
Marsprojekt: Hörbuch zum 2. Teil erschienen
14. April 2009 10:14
Kurze Information für hörbuchgeneigte Mars-Fans:
Inzwischen ist schon Teil 2 der Serie "Das
Marsprojekt" als Hörbuch erschienen. Wieder von Marie
Bierstedt gelesen und wieder mit einem "spacigen"
neuen Cover:
Jede Menge Bücherkisten...
09. März 2009 15:17
Etliche Übersetzungen sind eingetroffen und stapeln
sich neben meinem Schreibtisch. Zum Beispiel die
rumänische Ausgabe von
"Ausgebrannt" (meine erste Übersetzung ins
Rumänische), die tschechische und die
französische Ausgabe
desselben Romans. Außerdem die russische
Ausgabe von "Exponentialdrift", wieder mit einem
verblüffend treffsicheren Titelbild versehen –
und verblüffend dünn. Erst dachte ich, dass man
sich das "Making Of" gespart hätte, aber nein,
auch das ist mit drin. (Nein, ich kann kein
Russisch. Aber das Nachwort enthält eine lange
Tabelle, und die ist ebenfalls mit drin, wie es
sich gehört.)
Ja, und endlich ist auch "Quest" wieder erhältlich, in einer griffigen Taschenbuchneuausgabe bei Bastei-Lübbe. Damit sind, soweit ich das sehe, wieder alle meine Romane lieferbar.
Ja, und endlich ist auch "Quest" wieder erhältlich, in einer griffigen Taschenbuchneuausgabe bei Bastei-Lübbe. Damit sind, soweit ich das sehe, wieder alle meine Romane lieferbar.
"Ausgebrannt" erhält den Kurd-Lasswitz-Preis
24. August 2008 17:01
Mein Roman "Ausgebrannt" erhält den
Kurd-Lasswitz-Preis 2008. In der Abstimmung landete
der Titel mit 157 Stimmen auf dem ersten Platz.
Der Kurd-Lasswitz-Preis ist ein Literaturpreis zur deutschsprachigen SF, der seit 28 Jahren alljährlich in bis zu acht Kategorien vergeben wird. Abstimmungsberechtigt sind die "professionellen SF-Schaffenden", also die berufsmäßig in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Gebiet der Science-Fiction tätigen Autoren, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Graphiker und Fachjournalisten; nominiert werden können jeweils Neuerscheinungen des Vorjahres: Eine Konstruktion, für die der amerikanische "Nebula Award" Vorbild war. Benannt ist er nach Kurd Lasswitz, der, ein Zeitgenosse Jules Vernes, allgemein als Begründer der deutschsprachigen Science-Fiction gilt. Er ist nicht dotiert.
Die Preisverleihung erfolgt am Samstag, dem 30. August 2008, um 21 Uhr 30 in Leipzig auf dem 9. Elstercon. Ich werde nicht da sein, da ich an dem Wochenende bereits seit längerem anderweitig verpflichtet bin, kann aber jedem, der sich für das Thema des Cons - "Projekt Mensch" - interessiert, den Besuch der Veranstaltung nur empfehlen. Zumal Leipzig eine Stadt zum Wohlfühlen ist.
Der Kurd-Lasswitz-Preis ist ein Literaturpreis zur deutschsprachigen SF, der seit 28 Jahren alljährlich in bis zu acht Kategorien vergeben wird. Abstimmungsberechtigt sind die "professionellen SF-Schaffenden", also die berufsmäßig in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Gebiet der Science-Fiction tätigen Autoren, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Graphiker und Fachjournalisten; nominiert werden können jeweils Neuerscheinungen des Vorjahres: Eine Konstruktion, für die der amerikanische "Nebula Award" Vorbild war. Benannt ist er nach Kurd Lasswitz, der, ein Zeitgenosse Jules Vernes, allgemein als Begründer der deutschsprachigen Science-Fiction gilt. Er ist nicht dotiert.
Die Preisverleihung erfolgt am Samstag, dem 30. August 2008, um 21 Uhr 30 in Leipzig auf dem 9. Elstercon. Ich werde nicht da sein, da ich an dem Wochenende bereits seit längerem anderweitig verpflichtet bin, kann aber jedem, der sich für das Thema des Cons - "Projekt Mensch" - interessiert, den Besuch der Veranstaltung nur empfehlen. Zumal Leipzig eine Stadt zum Wohlfühlen ist.
"Marsprojekt" abgeschlossen
21. Juli 2008 20:52
Am Samstagvormittag stand er endlich in der Einfahrt,
der weiße Lieferwagen vom Paketdienst, und der junge
Mann kam mit einem großen Paket auf mich zugestürmt,
als ich aus der Tür trat. In solchen Momenten gehe
ich im Geist immer rasch eine Art Liste im Hinterkopf
durch - "was erwarte ich an Paketen?" Diesmal fiel
mir nur ein Punkt ein, und das war es dann auch: Die
Belegexemplare von "Das Marsprojekt 5 - Die
schlafenden Hüter".
Für einen Schriftsteller ist das immer ein besonderer Moment: Das Buch, an dem man so lange gegrübelt und geschrieben und korrigiert und nochmal korrigiert und das man irgendwann endlich zum Druck freigegeben hat (in der Regel mit dem Gefühl, dass man bestimmt was übersehen hat), endlich wirklich und wahrhaftig in Händen zu halten. Es aufzuschlagen, die Sätze und Kapitel wiederzusehen, an die man in der Zwischenzeit - man hat ja in der Regel schon wieder was anderes in Arbeit - nicht mehr gedacht hat, und sie wiederzuerkennen. Es zu riechen, zu spüren, wie es sich anfühlt, was es wiegt, wie sich die Seiten umblättern.
In diesem Fall war der Moment noch einmal ganz besonders besonders, denn immerhin ist mit diesem Buch nun der fünfteilige Zyklus um die "Marskinder" zu seinem Ende gekommen. Keine Kleinigkeit: Den ersten Band habe ich im Jahr 2000 konzipiert, mir schon damals auch Gedanken gemacht, wie sich das Buch zu einer mehrbändigen Serie ausbauen ließe, Gedanken, die sich im Großen und Ganzen dann auch ziemlich so umsetzen ließen, wie ich es damals auf einem A4-Blatt karierten Papiers skizziert hatte. Als ich den fünften Band schließlich zu den anderen ins Regal stellte, blätterte ich die auch nochmal durch. Mein Ziel war gewesen, fünf Bücher zu schreiben, von denen jedes neben seinem Beitrag zur großen Geschichte auch eine (einigermaßen) abgeschlossene Geschichte erzählen sollte: Etwas, das mir, wie mir scheint, ganz gut geglückt ist.
Beim ARENA-Verlag wird der Belegversand so gehandhabt, dass der Autor seine Exemplare erst kriegt, wenn der Buchhandel beliefert wird. Das hat eine gewisse merkantile Logik und kommt dem Leser zu Gute, der ein neues Buch ja eventuell ungeduldiger erwartet als der Autor (jedenfalls ist das der vom Autor erhoffte Idealfall), da er ja, anders als der Autor, noch nicht weiß, was darin steht. Mit anderen Worten: Jetzt, da ich das Buch habe, sollte es auch in allen guten Buchhandlungen verfügbar sein.
Für einen Schriftsteller ist das immer ein besonderer Moment: Das Buch, an dem man so lange gegrübelt und geschrieben und korrigiert und nochmal korrigiert und das man irgendwann endlich zum Druck freigegeben hat (in der Regel mit dem Gefühl, dass man bestimmt was übersehen hat), endlich wirklich und wahrhaftig in Händen zu halten. Es aufzuschlagen, die Sätze und Kapitel wiederzusehen, an die man in der Zwischenzeit - man hat ja in der Regel schon wieder was anderes in Arbeit - nicht mehr gedacht hat, und sie wiederzuerkennen. Es zu riechen, zu spüren, wie es sich anfühlt, was es wiegt, wie sich die Seiten umblättern.
In diesem Fall war der Moment noch einmal ganz besonders besonders, denn immerhin ist mit diesem Buch nun der fünfteilige Zyklus um die "Marskinder" zu seinem Ende gekommen. Keine Kleinigkeit: Den ersten Band habe ich im Jahr 2000 konzipiert, mir schon damals auch Gedanken gemacht, wie sich das Buch zu einer mehrbändigen Serie ausbauen ließe, Gedanken, die sich im Großen und Ganzen dann auch ziemlich so umsetzen ließen, wie ich es damals auf einem A4-Blatt karierten Papiers skizziert hatte. Als ich den fünften Band schließlich zu den anderen ins Regal stellte, blätterte ich die auch nochmal durch. Mein Ziel war gewesen, fünf Bücher zu schreiben, von denen jedes neben seinem Beitrag zur großen Geschichte auch eine (einigermaßen) abgeschlossene Geschichte erzählen sollte: Etwas, das mir, wie mir scheint, ganz gut geglückt ist.
Beim ARENA-Verlag wird der Belegversand so gehandhabt, dass der Autor seine Exemplare erst kriegt, wenn der Buchhandel beliefert wird. Das hat eine gewisse merkantile Logik und kommt dem Leser zu Gute, der ein neues Buch ja eventuell ungeduldiger erwartet als der Autor (jedenfalls ist das der vom Autor erhoffte Idealfall), da er ja, anders als der Autor, noch nicht weiß, was darin steht. Mit anderen Worten: Jetzt, da ich das Buch habe, sollte es auch in allen guten Buchhandlungen verfügbar sein.
"Marsprojekt 5" - Auslieferung verzögert
07. Juli 2008 17:27
Seit der Juli angebrochen ist, vergeht kein Tag, ohne
dass Mails ankommen mit Nachfragen, was denn nun sei
mit dem fünften Band des "Marsprojekts",
in keiner Buchhandlung fände sich der?
Angekündigt für 1. Juli, findet sich mancherorts
im Internet ein ganz anderes Erscheinungsdatum,
was denn nun stimme?
Nun kriegen natürlich nicht alle Buchhandlungen ein Buch zur gleichen Zeit, und grundsätzlich freut einen Autor solch lebhaftes Interesse natürlich, aber irgendwann - so nach der zehnten Mail ungefähr - kam mir die Sache doch seltsam vor, und ich fühlte mich bemüssigt, mal nachzufragen. Was nämlich durchaus auch vorkommt, ist, dass sich Planungen ändern, manchmal sogar an den Leuten im Lektorat vorbei. Gerade hat mich nun die Antwort aus dem Verlag erreicht: Die Bücher selber sind längst gedruckt, aber es hat in der Tat leichte Verzögerungen beim Cover gegeben. Das ist aber inzwischen alles bereinigt, die Produktion auf vollen Touren, und ab Mittwoch dem 9. Juli wird ausgeliefert.
Danke nochmals an alle, die mir deswegen geschrieben haben!
Nun kriegen natürlich nicht alle Buchhandlungen ein Buch zur gleichen Zeit, und grundsätzlich freut einen Autor solch lebhaftes Interesse natürlich, aber irgendwann - so nach der zehnten Mail ungefähr - kam mir die Sache doch seltsam vor, und ich fühlte mich bemüssigt, mal nachzufragen. Was nämlich durchaus auch vorkommt, ist, dass sich Planungen ändern, manchmal sogar an den Leuten im Lektorat vorbei. Gerade hat mich nun die Antwort aus dem Verlag erreicht: Die Bücher selber sind längst gedruckt, aber es hat in der Tat leichte Verzögerungen beim Cover gegeben. Das ist aber inzwischen alles bereinigt, die Produktion auf vollen Touren, und ab Mittwoch dem 9. Juli wird ausgeliefert.
Danke nochmals an alle, die mir deswegen geschrieben haben!
Slowakische Ausgabe von "Ausgebrannt"
07. Juli 2008 16:39
Erschienen ist das Buch beim Verlag IKAR A.S., Erscheinungsdatum war der 1. Juni 2008. Die ISBN lautet 978-80-551-1547-4.
Eine Trillion Rubel?
20. Juni 2008 18:21
Wie der Name sagt, ist das ein zu einer Universität gehörender Verlag. Solche Verlage haben den Nachteil, dass dort erscheinende Bücher in der Regel nie auf die Bestsellerlisten finden - erstens, weil das gar nicht das Ziel solcher Verlage ist, zweitens, weil sie gar nicht den Vertriebsapparat dafür hätten -, aber da Bestsellerplatzierungen bei Anthologien sowieso kein Thema sind, bleiben nur die Vorteile eines Universitätsverlags übrig: Hohes Ansehen und lange Lieferbarkeit.
"Marsprojekt 5" erscheint am 1. Juli 2008
14. April 2008 10:59
Der ARENA-Verlag hat beschlossen, die Leser des
"Marsprojekts" nicht länger als unbedingt nötig (und
ein gewisser Vorlauf ist nötig, aus
produktionstechnischen Gründen) auf die Folter zu
spannen, wie die Geschichte ausgeht: Nicht erst im
Herbst, wie ursprünglich geplant, sondern schon im
Juli soll Band 5 in den Buchhandlungen liegen. Mit
einem ziemlich rasanten Cover mal wieder.
"Ausgebrannt" auf Koreanisch
17. Februar 2008 16:03
Ich hatte während der Übersetzung intensiven Kontakt mit der Übersetzerin (die sich zur Zeit in Deutschland aufhält), und ein großer Teil unseres Austausches betraf die zahlreichen Austrizismen im Text. Da musste ich Schwabe also einer Koreanerin die Feinheiten des Österreichischen nahebringen... Das war nicht immer ganz einfach. Bei der Gelegenheit habe ich gelernt, dass die Koreaner (zumindest die Südkoreaner) ein besonderes Augenmerk auf alles haben, was in Deutschland geschieht, aus dem einfachen Grund, weil Korea immer noch geteilt ist. Als der Verlag mich kurz vor Erscheinen noch um ein Grußwort für die Leser in Südkorea bat, war klar, was sich als verbindendes Element anbot. (Wer das Grußwort nachlesen will: hier.)



