"Die falsche Welt"

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Ich muss noch darüber nachdenken, wo ich dieses Buch hier auf meiner Website einsortiere: Es umfasst die vier Perry Rhodan-Romane Nr. 2812 - 2815, von denen ich die ersten beiden geschrieben habe und Verena Themsen die anderen beiden. Es handelt sich um eine in sich abgeschlossene Episode innerhalb der "großen" Geschichte, die man auch mit relativ geringen Kenntnissen der Perry Rhodan-Serie verstehen kann.

Worum es geht: In der Hoffnung, die Milchstraße vom Joch des sogenannten "Atopischen Tribunals" zu befreien, haben Perry Rhodan und seine Begleiter ein mächtiges Schiff der Gegner gekapert, das imstande ist, in mögliche Zukünfte zu gelangen. Atlan, der unsterbliche Arkonide, ist der einzige Mensch, der es steuern kann, und er versucht, damit die geheimnisvolle Heimat der Atopen, die "Jenzeitigen Lande" zu erreichen. Doch die Atopen haben ihm eine Falle gestellt, und so gerät das Schiff in genau die Zukunft, die Atlan um jeden Preis verhindern will – in die "falsche Welt" …

Offizieller Erscheinungstermin war der 14. Oktober 2016. Umfang: 479 SEITEN, ISBN: 978-3-404-20866-1, Preis: € 10,00. Ein Tipp auch für alle, die die Heftromane verpasst haben und Papier bevorzugen. Eine eBook-Version dieser Ausgabe wird es nicht geben; wer die Geschichte elektrisch lesen will, kann sich aber die genannten Heftromane im eBook-Format besorgen.

Zweiter Teil der Leseprobe aus "Teufelsgold"

Nachschlag: Wie versprochen, ist nun Teil 2 der Leseprobe aus meinem demnächst erscheinenden Roman "Teufelsgold" online. Möge die Spannung weiter steigen!

Erste Leseprobe aus "Teufelsgold"

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Um, so hoffe ich wenigstens, die geneigten Leser meiner Website neugierig auf mein neuestes Buch zu machen und womöglich Vorfreude auszulösen, habe ich mal wieder eine Leseprobe erstellt. Heute gibt es einen ersten Teil, der natürlich an einer gemein spannenden Stelle aufhört, damit Sie am 9. August wieder einschalten, denn ab da gibt es dann den 2. Teil. Der auch wieder an einer gemein spannenden Stelle aufhören wird, so viel kann ich jetzt schon verraten. Und das muss dann reichen, bis ab 9. September das ganze Buch zu haben ist. Am besten, man nimmt sich für den Abend des 9.9. nichts anderes vor (übrigens ein Freitag, das Wochenende ist also gerettet) und für Samstag den 10. vielleicht auch nichts.

Wussten Sie übrigens, dass man Bücher auch vorbestellen kann? Nicht nur bei den großen Online-Anbietern, nein, auch die meisten guten Buchhändler bieten diesen Service an. Gern sogar, erleichtert dies doch die Entscheidung, wie viele Exemplare für den Start vorbestellt werden sollen. (Gerüchten zufolge sollen Vorbesteller ihr Exemplar auch schon vor dem offiziellen Ersterscheinungstag ausgehändigt bekommen haben, aber das soll an dieser Stelle nicht weiter vertieft, sondern nur als Gerücht kolportiert werden).

Wie gesagt, das liegt alles noch zwei Monate in der Zukunft. Jetzt gibt es erst einmal die erste Leseprobe.

Neuer Roman kommt im September

Es ist erst ein paar Wochen her, dass ich das Manuskript nach ausführlichem Lektorat in die endgültige Form gebracht und abgeschickt habe, und ich habe noch nicht einmal die Fahnenabzüge bekommen (normalerweise der finale Schritt, ehe es losgeht), da hat mich mein Verlag damit überrascht, den Roman bereits anzukündigen und zu bewerben. Also kann ich hier die Katze auch endlich aus dem Sack lassen: Mein nächster Roman trägt den Titel "Teufelsgold" und wird am 9. September 2016 offiziell erscheinen. Alles Weitere finden Sie hier.

Tag der Belege

Gleich 3 Pakete sind heute eingetroffen, jedes mit einem anderen Zustelldienst. Und so sah es nach dem Auspacken aus:

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Von links nach rechts haben wir da zunächst die Taschenbuchausgabe vom "Jesus-Deal", perfekt abgestimmt auf die neue Taschenbuchausgabe vom "Jesus-Video". Dann, das große Heft, die unlängst angekündigte Ausgabe 34 von "EXODUS", in der u.a. meine Nicht-Ganz-So-Kurze-Kurzgeschichte "Acapulco! Acapulco!" enthalten ist. Die übrigen Geschichten werde ich mir heute Abend zu Gemüte führen.

Die CD schließlich ist Folge 3 einer vierteiligen Hörspielserie, die (relativ frei) nach meinem Roman "Das Jesus-Video" entstanden ist. Zehn Exemplare waren in dem Päckchen – lauter Folgen 3! Warum? Weil ich auf dieser CD das habe, was man im Film einen "Cameo-Auftritt" nennt: Ich durfte eine kleine Rolle sprechen. So klein, dass auf der Verpackung nichts davon erwähnt ist. Ich bin mal gespannt, ob ich mich beim Anhören überhaupt selber erkenne.

Allerdings frage ich mich schon, was ich jetzt mit den übrigen 9 CDs anfangen soll …

Nachtrag: Die Frage erübrigt sich, in den Tagen danach sind auch noch Päckchen mit je 10 CDs der Folgen 1, 2 und 4 eingetrudelt.

Story in EXODUS

Vor einiger Zeit, nämlich letzten Juli auf dem WetzKon in Wetzlar und bei zukunftsträchtigen +40°C, hat sich ein Kontakt mit den Machern des überaus beeindruckenden Science-Fiction-Magazins EXODUS ergeben. Ich war damals mitten im Schreiben des nächsten Romans, doch der Gedanke, auch mal etwas zu diesem Magazin beizusteuern, überdauerte die Durststrecke und geriet zu einer etwas längeren Kurzgeschichte (sozusagen eine Not-So-Short-Story) mit dem Titel "Acapulco! Acapulco!", die nun im nächsten Heft erscheinen wird, voraussichtlich im April.

Das Heft ist nur im Versand zu beziehen, und wer mit dem Gedanken spielt, es sich zuzulegen (wozu man nur raten kann; die Hefte sind alle groß, farbenprächtig und großartig gestaltet, bibliophile Augenschmäuse allesamt), kann sich hier über den genauen Inhalt und die Bestellmöglichkeiten informieren. Aussehen wird das Heft so:

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Das nächste Buch …

… ist in Arbeit. Das Lektorat läuft gerade auf vollen Touren, am Cover wird schon entworfen, der Titel steht schon fest und auch, dass es wohl kommenden September erscheinen wird. Das heißt, nicht mehr lange, und ich werde hier mehr darüber erzählen! :-)

Perry Rhodan-Doppelschlag!

Wie unlängst angekündigt, stehen ja zwei Perry Rhodan-Romane von mir ins Haus, und nun ist es soweit: Ab heute ist Band 2812 im Handel, nächsten Freitag, am 17. Juli also, folgt Band 2813. Und ich hoffe, es wird mir gelingen, so viel Spannung aufzubauen, dass jeder danach auch noch zumindest die beiden Romane von Verena Themsen lesen wird, um zu erfahren, wie die ganze Geschichte ausgeht.

So sehen die Hefte aus – grandiose Cover, wie ich finde:

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Ich wünsche allen Rhodan-Fans viel Spaß bei der Lektüre!

Heftroman-Alarm!

Heute darf ich ein bisschen mehr über das andere Projekt erzählen, das mich in diesem Frühjahr beschäftigt hat: Und zwar durfte ich mal wieder einen Ausflug in die Welt von Perry Rhodan machen – wobei es diesmal eine Geschichte zu erzählen gab, mit der wohl kaum jemand rechnen dürfte. Auch mich selbst hat die Idee der Expokraten verblüfft … aber mehr verrate ich im Augenblick noch nicht.

Nur so viel: Zur Abwechslung habe ich diesmal gleich zwei PR-Romane geschrieben, und zwar die Bände 2812 und 2813. Dennoch kann man nicht wirklich von einem "Doppelband" sprechen, denn einerseits schildert jedes Heft ein eigenständige Abenteuer, andererseits sind diese Teil einer größeren Episode, die insgesamt 4 Bände umfasst, wobei die beiden anderen Bände von der hier schon mal positiv erwähnten Verena Themsen geschrieben werden. Also, eigentlich werden wir es eher mit einem "Viererband" zu tun haben, von dem Verena und ich jeweils eine Hälfte verfasst haben.

Mehr Infos folgen, sobald sie spruchreif sind!

Aufbruchsstimmung

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Zwei spannende Projekte und eine überaus hartnäckige Bronchitis haben mich in diesem Frühjahr bis jetzt, nun ja, "in Atem gehalten", und über zumindest eines der Projekte kann ich inzwischen auch schon ein bisschen was erzählen: Es erscheint – was aufmerksame Beobachter meines Veröffentlichungsrhythmus wenig erstaunen wird – in Bälde wieder einmal ein Jugendroman von mir, wieder bei Arena, wo er auch einer der Spitzentitel im diesjährigen Herbstprogramm ist: "Aquamarin".

Dazu wurde schon angemerkt, mein Wohnsitz hier an den Ufern des Atlantiks schiene sich doch allmählich auf meine Sujets auszuwirken, denn nachdem meine bisherigen Romane schwerpunktmäßig eher in Wüstengegenden spielten ("Jesus Video", "Marsprojekt", "Ausgebrannt" usw.), tauchten in "Herr aller Dinge" immerhin schon mal Inseln auf, und "Aquamarin" spielt, o Wunder, in einer Stadt an den Ufern des … nein, des Pazifiks, und sogar unter Wasser …!

Über das zweite Projekt werde ich mehr verraten, sobald ich darf. Was die Bronchitis anbelangt, kann ich vermelden, dass sie überwunden ist.

Aber nun geht es erst mal nach Saint-Malo, mitten hinein ins Gewühle des großen Literaturfestivals "Étonnants Voyageurs"

Nobelpreis für alle!

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Und gleich noch einmal ist eine Preisaktion zu vermelden: Diesmal betrifft es meinen 2005 erschienenen Roman "Der Nobelpreis", den es diesmal für nur € 0,99 in elektrischer Form gibt – allerdings nur bis kommenden Montag, den 9. März.

Wieder arbeitet Bastei-Lübbe mit dem"Google Play Shop" zusammen, aber wieder gilt: Denselben Preis werden Sie auch bei allen anderen eBook-Portalen finden, denn die Buchpreisbindung bindet auch nach unten.

Also, ich finde: Wer noch keinen Nobelpreis hat, sollte spätestens jetzt zuschlagen!

"Google Christmas Sale"

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Christmas Sale heißt eine Sonderaktion von Google Play (wo es, man lasse sich von der Bezeichnung nicht täuschen, auch eBooks gibt), bei der vom 18. 12. 2014 bis zum 14. 1. 2015 u.a. mein Roman "Der Letzte seiner Art" zum Sonderpreis von nur € 3,99 als eBook zum Download angeboten wird.

Wer nun seufzt: "oh, schade, da bin ich aber gar nicht Kunde, und wegen 1 Buch den ganzen Aufwand …?", dem sei gesagt, dass sich – dem Buchpreisbindungsgesetz sei Dank – alle anderen eBook-Portale einer solchen Aktion natürlich umgehend anschließen. Ich habe vorhin bei ein paar der einschlägigen Anbieter nachgesehen; da war der Preis auch schon gesenkt.

Das nur als Tipp, falls an den Feiertagen das Lesegerät aufgetankt werden muss …

"Das Jesus-Video": die ersten 16 Jahre

Vor ein paar Tagen brachte der freundliche UPS-Mann einige größere Pakete: meine Belegexemplare vom "Jesus Deal", Buch und Hörbuch, und dasselbe nochmal für die Neuausgabe des "Jesus-Videos", ebenfalls die neue Taschenbuchausgabe und die neue Hörbuchausgabe.

Das habe ich zum Anlass genommen, mal vor jene Bücherregale zu treten, in denen ich von (fast) jeder Ausgabe eines meiner Bücher ein Exemplar aufbewahre, und alle Ausgaben vom "Jesus Video" herauszuziehen, die ich finden konnte. Da sind in 16 Jahren doch einige zusammengekommen, genug, dass es sich lohnt, davon mal ein Foto zu machen:

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Die gelbliche Hardcover-Ausgabe im Vordergrund ist übrigens die Originalausgabe, die 1998 bei Schneekluth erschienen ist und sich über alle Erwartungen schlecht verkauft hat. Wer ein Exemplar davon besitzt: gut aufbewahren, viele gibt es davon nicht! Daneben die graue Taschenbuchausgabe, die im Februar 2000 bei Bastei-Lübbe erschienen ist und sich über alle Erwartungen gut verkauft hat. Links außen die gekürzte Ausgabe in einem Bestseller-Sammelband von Reader's Digest, rechts außen die nagelneue Taschenbuch-Ausgabe von 2014.

2. Reihe, von links nach rechts: Die italienische Ausgabe, die japanische (in 2 Bänden), die ungarische und die chinesische. 3. Reihe: Die niederländische Ausgabe, die koreanische (in 3 Bänden, mit dem Titel in Koreanisch und Deutsch auf dem Umschlag), die polnische und die französische. An der Wand (4. Reihe) ganz rechts die grüne Ausgabe ist etwas ganz Besonderes, nämlich eine Ausgabe in estnischer Sprache! Darum herum verschiedene weitere deutschsprachige Ausgaben, die im Lauf der Jahre erschienen sind - Taschenbücher, Buchclubausgaben, neue Hardcoverausgaben.

Üppig - und dabei sind das gar nicht alle! Es fehlen mindestens noch die spanische Ausgabe, weil ich vor einigen Jahren das letzte Beleg-Exemplar verschenkt habe, und die russische Ausgabe, die in irgendeiner Kiste im Keller stecken muss.

Schon erstaunlich, das alles so geballt vor sich zu sehen.

Viertes Kapitel von "Der Jesus-Deal" online

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Ja, ich weiß, angekündigt hatte ich die vierte (und letzte) Folge der Leseprobe aus "Der Jesus-Deal" erst für den 15. September. Ich habe es mir anders überlegt. Weil das Buch ja schon ab 8. Oktober erhältlich sein wird, schien es mir angemessen, die Leseprobe schon etwas früher abzuschließen, damit die Vorfreude auch genug Zeit hat, sich so richtig zu entfalten …

Hoffe ich wenigstens.

Daher also nun Kapitel 4, hier.

Drittes Kapitel von "Der Jesus-Deal" online

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Und sie vergeht doch, die Zeit: Das dritte Kapitel der Leseprobe kann hier zum Zwecke der Vorfreudesteigerung gelesen werden.

Da mich etliche Anfragen erreichten, wie man denn wenigstens ein klitzekleines bisschen eher an das Buch kommen könnte, sei hier ganz unter uns auf Folgendes hingewiesen: Der offizielle Erscheinungstermin ist der Termin, zu dem die Buchhändler die Bücher in den Laden legen sollen. Oder ins Schaufenster. Oder, noch besser, aufgestapelt neben die Kasse. Wie auch immer. Aber angeliefert werden Bücher natürlich vorher. Und dann liegen sie erst mal hinten im Lager. Das heißt, wenn Sie das Buch bei der netten Buchhandlung um die Ecke vorbestellen (und es sich nicht gerade um "Harry Potter" handelt oder sonst ein Buch, bei dem um den Erstverkaufstag großes Brimborium geplant ist), dann kann es durchaus passieren, dass Ihnen der nette Buchhändler oder die nette Buchhändlerin das Buch auch schon vor dem Termin unauffällig über die Theke schiebt.

Wird jedenfalls berichtet … ;-)

Endlich! "Das Jesus-Video" als eBook!

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Seit ein paar Tagen ist es soweit: "Das Jesus-Video" ist auf allen üblichen Portalen als eBook erhältlich! Damit endet eine Phase, in der ich gefühlt alle zwei Wochen eine Mail erhielt mit der Frage, warum denn von all meinen Büchern ausgerechnet "Das Jesus-Video" nicht elektrisch verfügbar sei. Und ich dann immer antworten musste (wenn ich dazu kam): Geduld – es kommt!

Tatsächlich ist es eine Art Rückkehr, denn "Das Jesus-Video" war schon einmal als eBook erhältlich. Vor unausdenkbar langen Zeiten, als es nur das Rocket eBook gab. Ganze 65 Downloads wurden damals verkauft, innerhalb von zwei Jahren. Das war nicht das große Geschäft.

Nach der Pleite des Rocketbook-Herstellers verschwand die Idee des elektronischen Lesens erst einmal in der Versenkung, das eBook wurde für tot erklärt. Bis Amazon mit dem ersten Kindle die Auferstehung dieses Mediums einleitete und ihm den, wie man so sagt, endgültigen Durchbruch bescherte. Heute ist das elektronische Buch nicht mehr wegzudenken, und pflegeleichter ist es auch geworden. Und da der Verlag Bastei-Lübbe die Zeichen der Zeit früh erkannte und voll auf die digitale Zukunft setzte, erschienen auch alle meine bisherigen Romane nach und nach als eBooks.

Bis auf, eben, "Das Jesus-Video". Und das lag ausgerechnet daran, dass dieser Roman so erfolgreich war. Über die Jahre verkaufte und verkaufte er sich so gut, dass Droemer-Knaur, Rechtsnachfolger des Schneekluth-Verlags, bei dem für mich vor inzwischen rund zwanzig Jahren alles angefangen hat, sich die Rechte noch ein wenig länger gesichert hatte, aber andererseits nicht lange genug, als dass man es als lohnend erachtet hätte, den Roman auch als eBook herauszubringen. Mit Beginn des Jahres 2014 wanderten die Rechte zu Bastei-Lübbe, wodurch sich die absonderliche Situation ergab, dass mein erfolgreichster Roman eigentlich nicht mehr lieferbar war. Wer dieses Jahr ein gedrucktes Exemplar ergattert hat, hat eines der Exemplare, die Droemer-Knaur noch abverkaufen darf; neue Auflagen dürfen jedoch nicht mehr gedruckt werden.

Das ist nun Sache von Bastei-Lübbe. Eine neue Taschenbuchausgabe wird zeitgleich mit dem "Jesus-Deal" auf den Markt kommen, doch da die Herstellung eines eBooks naturgemäß schneller geht, hat man beschlossen, es schon jetzt verfügbar zu machen. Besitzer von Tolinos, Kindles oder anderen Lesegeräten haben diesmal also einen Vorsprung.

Zweites Kapitel von "Der Jesus-Deal" online

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Weil ich morgen vielleicht nicht dazu komme, gibt es das versprochene 2. Kapitel vom "Jesus Deal" schon heute.

Und zwar hier.

Ich wünsche viel Spaß und hoffe auf weitere Steigerung der Vorfreude.

Kapitel 3 folgt, wie erwähnt, am 15. August. Spätestens.

Auf Hiroshis Spuren …

Wer die auf "Hiroshis Insel" spielenden Kapitel meines Romans "Herr aller Dinge" kennt, dem könnten Anblicke wie diese gruselig vertraut vorkommen:



Ein Leser, Christian Hell, hat mich auf dieses Video hingewiesen; ich kannte es nicht, während ich an dem Roman schrieb. (Zudem habe ich die Bilder des Romans schon zehn Jahre mit mir herumgetragen, ehe ich daran ging, ihn zu schreiben.) Was sagt uns das? Offensichtlich lebt ein Geistesverwandter von Hiroshi Kato irgendwo da draußen – und er ist schon dabei, die Fiktion einzuholen …

"Ausgebrannt" zum Aktionspreis

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Die Aktionen der Verlage jagen einander gerade. Nun hat mich die Nachricht vom Lübbe-Verlag erreicht, dass man die eBook-Version meinen Roman "Ausgebrannt" für begrenzte Zeit zum Aktionspreis von nur €0,99 anbieten wird. Die Aktion läuft vom 23. Juni bis zum 14. Juli 2014. Es handelt sich primär um eine Aktion mit dem iBookStore, wo die Besitzer von Apple-iPads ihre eBooks beziehen, aber alle anderen Portale sind ebenfalls informiert und werden den Preis aller Voraussicht nach ebenfalls für diese Zeit senken.

Allerdings sei warnend angemerkt, dass, wer das Buch gelesen hat, stundenlange Autocorsos nach gewonnenen Fußballspielen eventuell mit etwas anderen Augen sieht …

Erste Leseprobe zu "Der Jesus-Deal" online

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Pünktlich zu Beginn der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wird "Der Jesus-Deal" erscheinen. Schön, bloß – aber zwischen heute und diesem Datum liegt noch ein langer, hoffentlich schöner Sommer!

Um diese grausame Wartezeit zu verkürzen, schon einmal einen Vorgeschmack zu geben und den Leseappetit anzuregen, stelle ich ab heute jeden Monat ein Kapitel des Romans als Leseprobe online. Heute können Sie schon mal in Kapitel 1 reinlesen. Am 15. Juli folgt Kapitel 2, am 15. August Kapitel 3 und am 15. September Kapitel 4. Und dann kommt endlich das Buch.

Ist das ein Deal?

Heißer Tipp für Kindle-User

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Kurze, aber eilige Meldung für alle Nutzer des Amazon Kindle: Wie mir der Arena-Verlag mitteilte, wird mein Roman "Black*Out" als Kindle Weekly Deal vom 6. bis 12. Juni 2014 zu einem Aktionspreis von 5,49 EUR zu erhalten sein.

Wer bislang zögerte, weil er auf einen vernünftigen Preis wartete, sollte also jetzt zuschlagen. Am besten gleich am Freitag, dann hat man das Buch bis zum Anpfiff der WM schon durchgelesen … ;-)

Nachtrag 15.06.2014: Es scheint eine sehr erfolgreiche Aktion gewesen zu sein; das eBook rangierte ziemlich lange auf den vorderen Plätzen der "Weekly Deal"-Liste. Ich wünsche allen, die zugegriffen haben, spannende Lesestunden!

Im Herbst kommt DER JESUS-DEAL

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Bezieher meines Newsletters wissen es schon seit letzter Woche: Mein nächster Roman bei Lübbe, der kommenden Herbst erscheinen wird, trägt den Titel "Der Jesus-Deal" und wird eine Fortsetzung von "Das Jesus-Video" sein. Und gleichzeitig – das Thema Zeitreise macht es möglich – auch eine Vorgeschichte zu den im "Jesus Video" geschilderten Abenteuern. Man kann mit einigem Recht sagen, dass der eine Roman da anfängt, wo der andere aufhört, und da aufhört, wo der andere anfängt.

Verwirrend? Gut so. Lassen Sie sich überraschen.

Es ist jetzt fast 16 Jahre her, dass die Originalausgabe von "Das Jesus-Video" erschien, des Romans, der für mich das wurde, was man bei einem Schriftsteller "den Durchbruch" nennt. In der ganzen Zeit seither hielt sich hartnäckig eine Idee für eine Fortsetzung in meinem Hinterkopf, nagte und bohrte und nahm Gestalt an, bis mir nichts anderes übrig blieb, als nachzugeben, mich hinzusetzen und zu schreiben. Das Besondere an dieser Idee ist, dass der "Jesus-Deal" eine andere Geschichte erzählt als die, die man, wenn man das "Jesus-Video" kennt, wahrscheinlich vermutet, und zwar eine, die man auch lesen und verstehen kann, ohne das "Jesus-Video" zu kennen. Wobei man, so die stille Hoffnung des Autors, dabei durchaus neugierig werden könnte auf die Geschichte um das Video. Und wer das "Jesus-Video" erst nach dem "Jesus-Deal" zu ersten Mal lesen sollte, wird dabei noch allerhand Überraschungen erleben!

Kurzum, die Begriffe "Fortsetzung" und "Vorgänger", "Sequel" und "Prequel" passen hier eigentlich nicht. Es ist eher wie mit diesen "verschränkten Teilchen", die man in der Quantenphysik kennt: Nur dass es hier zwei "verschränkte Romane" sind.

Einen genauen Erscheinungstermin weiß ich noch nicht, aber es wird auf jeden Fall vor der Frankfurter Buchmesse sein (die am 8. Oktober beginnt), und ich plane rechtzeitig vorher wieder eine Leseprobe hier auf meine Website zu stellen. Selbstverständlich wird auch das (zurzeit vergriffene) "Das Jesus-Video" wieder neu aufgelegt werden; die (schon seit langem fehlende) eBook-Version soll sogar schon im Juli kommen. Von meiner Seite steht dem allem jedenfalls nichts mehr entgegen, denn gestern Abend um 17 Uhr 48 habe ich das fertige Manuskript ans Lektorat gemailt.

Gratis-Aktion bei Perry Rhodan

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Ab heute, 3. April 2014, liegt die gesamte Perry Rhodan-Serie, jeder einzelne Band, als eBook vor. Damit ist das im September 2011 begonnene Projekt, die größte SF-Serie der Welt zu digitalisieren, abgeschlossen.

Um das zu feiern, kann man sich von heute bis zum 9. April 2014 den ersten Band des aktuell laufenden Zyklus, nämlich den von mir verfassten Band 2700 "Der Techno-Mond", auf allen einschlägigen eBook-Portalen kostenlos herunterladen.

Weitere Informationen finden sich auf der Perry Rhodan-Website.

Doch ein Wort der Warnung: Das könnte akute Lesesucht auslösen! Mir jedenfalls gefällt der neue Zyklus ganz hervorragend – was nichts damit zu tun hat, dass ich den ersten Band dazu schreiben durfte; ich wusste damals ja auch nicht, was noch kommen würde. Nein, es liegt einfach an der Geschichte, die sich da entfaltet und die so spannend ist, dass ich wieder ungeduldig auf die Fortsetzung warte. Und ich übertreibe nicht, wenn ich gestehe: Das letzte Mal, als mir das so ging, waren die Heftnummern noch dreistellig!

"Lord of All Things" auch als Hörbuch

Letzte Woche kam wieder ein Paket aus den USA. Diesmal enthalten: Die Hörbuchfassung von "Lord of All Things" – und zwar ungekürzt! Einmal als Box mit 18 CDs, einmal als Case mit 2 MP3-CDs. Die Gesamtlaufzeit beträgt 21 Stunden und 50 Minuten, Sprecher ist Nick Podehl. Beide Hörbücher kosten je $14.99.

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Und so sieht die Medienvielfalt auf meinem Schreibtisch aus: Das gute alte Buch, daneben die beiden Hörbuchversionen. Unnötig zu erwähnen, dass es das Hörbuch auch als Download gibt, und natürlich ist "Lord of all Things" auch als Kindle-eBook erhältlich.

Exklusive Story in "Bild der Wissenschaft"

Im Jahr 2014 wird die Zeitschrift "Bild der Wissenschaft" fünfzig Jahre alt. Zur Feier dieses Anlasses gibt es allerlei Jubiläumsausgaben, und um diesen sozusagen ein Sahnehäubchen aufzusetzen, wurde ich gebeten, eine exklusive Kurzgeschichte zu schreiben, und zwar, wenn möglich, weitere fünfzig Jahre in der Zukunft spielend. Und ohne Aliens, was immer eine herbe Einschränkung für einen SF-Autor ist ;-) Aber mir ist trotzdem eine Geschichte eingefallen, die man, fürchte ich fast, in 50 Jahren ganz und gar nicht mehr als Science Fiction betrachten wird ...

Die Zeitschrift, in der meine Story erscheint, wird ab 21. Januar 2014 an gutsortierten Kiosken erhältlich sein. Es handelt sich um die Ausgabe 02/2014.

“Herr aller Dinge” erscheint auf Englisch

Das ist deswegen eine Nachricht, da Übersetzungen ins Englische ziemlich selten vorkommen. Während z.B. auf dem deutschen Buchmarkt rund 40% aller erscheinenden Bücher Übersetzungen sind, die meisten davon aus dem Englischen, liegt der Anteil der Übersetzungen bei den in den USA erscheinenden Büchern unter 5% – und da sind alle Sach- und Fachbücher sowie die Bücher, die für den fremdsprachlichen Unterricht an Schulen und Universitäten benötigt werden, schon enthalten. Viele amerikanische Verlage haben noch NIE ein Buch aus dem Ausland publiziert (und sind, wenn sie es doch mal ins Auge fassen, ganz verdutzt, dass sie dafür einen Übersetzer brauchen und den auch bezahlen müssen und derlei Dinge mehr).

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Die amerikanische Firma Amazon, die ja bekanntlich vieles anders als andere macht, betätigt sich seit einiger Zeit unter anderem auch als Verlag und hat, vermutlich in der Annahme, dass hier eine Marktlücke zu schließen ist, ein spezielles Imprint gegründet, das, soweit ich das verstanden habe, ausschließlich fremdsprachliche Bücher ins Englische bringen soll. Diese Firma heisst Amazon Crossing und hat vor einiger Zeit die englischsprachigen Rechte an meinem Roman "Herr aller Dinge" erworben.

Das war ein Deal von der Sorte, bei der man als Autor ein bisschen die Luft anhält und ziemlich kräftig die Daumen drückt und vor allem niemandem was davon erzählt, ehe nicht feststeht, dass es auch wirklich klappt. Also, wirklich wirklich, meine ich.

Doch nun sind die Belegexemplare von "Lord of All things" angekommen (spätabends, in derart strömendem Regen, dass einem der tapfere UPS-Mann nur leid tun konnte), ein ganzer Karton voll. Und nicht nur, dass es ein richtiges Buch mit meinem Roman in englischer Sprache ist, es ist auch ein Buch, das richtig gut in der Hand liegt. Sag ich mal ganz unvoreingenommen ;-)

Offizieller Erscheinungstermin ist der 28. Januar 2014. Kleiner Wermutstropfen: Ob seiner Herkunft dürfte dieses Buch wohl kaum in Buchhandlungen zu liegen kommen. Aber irgendwas ist eben immer.

Jedenfalls, wer schon immer mal seinen nur Englisch sprechenden Verwandten, Freunden oder Bekannten eines meiner Bücher zukommen, schenken oder wenigstens empfehlen wollte (im Durchschnitt alle zwei Wochen erreicht mich eine entsprechende Anfrage), kann das nach den "Haarteppichknüpfern", die es ja schon eine ganze Weile auf Englisch gibt ("The Carpetmakers", Tor Books, erschienen 21.2.2006, z.B. erhältlich hier: http://www.amazon.com/The-Carpet-Makers-Andreas-Eschbach/dp/0765314908 ), nun mit einem weiteren Buch tun: http://www.amazon.de/Lord-All-Things-Andreas-Eschbach/dp/1477849815.

Wäre schön, wenn das ein Trend würde.

Die Russen haben es übrigens in dieser Hinsicht besser: Russland ist das einzige Land, in dem alle meine Romane in Übersetzung vorliegen!

"Jesus Video" wechselt den Verlag

Seit einiger Zeit erreichen mich immer öfter Mails mit der Frage, was denn los sei, ausgerechnet das Jesus Video, mein immer noch größter Bestseller, sei nicht mehr erhältlich? Das könne ja wohl nicht sein? Und als eBook gäbe es das auch nicht, wieso?

Die Erklärung dafür ist einfach: Die Rechte am "Jesus Video" lagen bis Ende 2013 beim Droemer-Verlag (dem Rechtsnachfolger des Schneekluth-Verlags, bei dem ich mal angefangen und meine ersten vier Romane veröffentlicht habe, bis man mich dort nicht mehr wollte), sind aber mit Beginn dieses Jahres zu meinem heutigen Verlag Bastei-Lübbe gewechselt, der das Buch in Bälde wieder neu herausbringen wird, weil es, wie gesagt, nach wie vor ein stark nachgefragtes Buch ist und es immer noch Menschen geben soll, die es nicht gelesen haben. Einstweilen aber wird man die alten Ausgaben nur hier und da aufstöbern können, soweit sie eben noch in Buchhandlungen vorrätig sind.

Auch das nichtvorhandene eBook erklärt sich so, denn natürlich investiert ein Verlag nicht groß in ein Buch, an dem er in absehbarer Zeit keine Rechte mehr haben wird. Doch Lübbe, bekanntlich seit jeher führend auf dem digitalen Markt, wird zusammen mit dem papiernen Buch zweifellos auch eine elektrische Ausgabe herausbringen, und soweit ich das mitbekomme, ist auch eine neue Hörbuchfassung in Planung.

Fazit also: Nur Geduld, alles wird gut.

"Todesengel"-Hörbuch auf Platz 1

Ganz kurz die Nachricht: Die ungekürzte Lesung von "Todesengel", die es per Download bei Audible zu erwerben gibt, ist seit letztem Freitag dort auf Platz 1!

"Todesengel" vom Start weg in die Bestsellerliste

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Letzten Freitag war offizieller Erscheinungstag meines neuen Romans "Todesengel", ein Datum, an das sich niemand sonderlich sorgfältig hält, weswegen das Buch schon verschiedentlich davor verkauft, gelesen und auch schon rezensiert worden ist. Lediglich der vorbestellende eBook-Käufer bekam es erst pünktlich freitagmorgen aufs Lesegerät geliefert. (Und ich weiß von mindestens einem Fall, in dem das Buch am Freitag schon ausverkauft war!)

Für Freunde des elektrischen Lesens gibt es den "Todesengel" als eBook übrigens bis zum 7. Oktober zum Einführungspreis von nur €9,99 (also genau 10 Euronen billiger als die gedruckte Ausgabe, die freilich haptisch deutlich mehr hermacht); wer also noch zögert, sollte die Entscheidung nicht mehr lange aufschieben! Danach wird's teurer, wobei ich noch nicht weiß, um wieviel.

Erfreuliche Mitteilung, die mich gestern erreichte: Auf der nächsten SPIEGEL-Bestsellerliste wird "Todesengel" auf Platz 25 einsteigen. Verlage erfahren so etwas immer etwas früher, damit sie entsprechend disponieren können, und bisweilen sickert so etwas eben durch, für den erfreuten Autor schon mal ein Grund, die Daumen zu drücken, damit es von da aus eventuell noch weiter nach oben geht. Aber keine Angst, ich schreibe trotzdem fleißig am nächsten Buch weiter. Wenn alle fleißig mitdrücken.

Übrigens steigt auch die Taschenbuchausgabe von "Herr aller Dinge" gleich in die Bestsellerliste ein, nur eben natürlich in die Taschenbuchliste, dort auf einem haarscharfen 49. Platz. Damit sind zum ersten Mal ein Hardcover und ein Taschenbuch von mir gleichzeitig in den Bestsellerlisten!

An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an alle Leser, die mir Fotos von todesbeengelten Schaufenstern, gestapelten Todesengeln usw. geschickt haben – und an alle, die es noch tun wollen …

"Herr aller Dinge" jetzt als Taschenbuch

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Dieser Tage ganz unauffällig ebenfalls erschienen: Die Taschenbuchausgabe von "Herr aller Dinge", im nicht wirklich zum Inhalt passenden, aber zweifellos Aufmerksamkeit erregenden "eckigen Euro-Design" mit Prägeeffekt und Klappcover, 687 Seiten für nur noch € 9,99.

Allen, die den Roman noch nicht kennen und beim Anblick des Covers denken, "ah, geht's da um Geld?", sei an dieser Stelle gesagt: Jein. Tatsächlich geht es (neben vielem, vielem anderen, wie etwa um die Frage, wie Nanotechnologie eigentlich funktioniert, warum noch keine Aliens die Erde besucht haben und was die Geschichte der Menschheit noch an Rätseln enthalten mag, um Liebe und Leidenschaft und Vergänglichkeit und so weiter) eher um das Ende des Geldes: Wie sähe eigentlich eine Welt aus, in der man gar keines mehr bräuchte, weil es von allem so viel gibt, wie man nur haben will?

Das eBook gibt es inzwischen übrigens für nur noch €8,49.

Erste Sichtung des "Todesengels"

Der offizielle Erscheinungstermin des Romans "Todesengel" ist am kommenden Freitag, aber in einigen Buchhandlungen steht es offenbar jetzt schon – und wie! Als Autor freut man sich ja immer, wenn man beim "Shop Checking" (schönes neudeutsches Wort, nicht wahr?) das neue eigene Buch als Stapel sieht oder frontal im Regal ... und hier haben wir beides auf einmaI: 3 Stapel, und alle frontal im Regal stehend! Es war also ein schönes Geburtstagsgeschenk, das mir Jürgen Schwelm (unwissentlich) gemacht hat, als er mir am Wochenende schrieb und untenstehendes Foto beifügte, das ich mit seiner Erlaubnis wiedergebe:

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Es handelt sich übrigens um die Thalia-Buchhandlung in Krefeld. Und ich hoffe, das Regalfach ist inzwischen schon leergeräumt ... ;-)

Leseprobe "Todesengel" verfügbar

Kurze Durchsage: Ab sofort ist eine Leseprobe aus dem Roman "Todesengel" im bewährten Format verfügbar. Sie umfasst den Prolog und das erste Kapitel, und wenn es eine Vorschrift gäbe, einen Hinweis wie z.B. "Die EU-Kulturminister warnen: Kann Vorfreude und Kaufimpulse auslösen" anzubringen, dann würde ich das natürlich tun. Aber so bleibt es bei der Empfehlung.

Die Post war da ...!

Vorhin hat der junge Mann von der Chronopost geklingelt und ein kleines Päckchen gebracht: Meine Belege von Perry Rhodan Band 2700, zehn Stück an der Zahl. Immer wieder nett, so etwas auszupacken, das entsprechende Druckerzeugnis aufzuschlagen und die eigenen Worte wiederzuerkennen …

PR2700_Belege

Eine gute Gelegenheit, auf ein paar Artikel im Internet zu verlinken:


Kleiner Insidergag übrigens: Im Roman erwähnt Perry Rhodan einen "Raumfahrtinstruktur aus dem 21. Jahrhundert alter Zeitrechnung", nach dem das Modell benannt ist, das an terranischen Raumakademien verwendet wird, um frischgebackenen Raumkadetten eine Vorstellung von den Größenverhältnissen in einem Sonnensystem zu vermitteln – das "Myklich-Modell". Hinter diesem Namen verbirgt sich niemand anderer als Andreas Mücklich, aus dessen überaus empfehlenswertem Buch "Das verständliche Universum" dieses Modell stammt, das mir so gut gefallen hat, dass ich auf eine Gelegenheit gebrannt habe, es einmal in einen Roman einzubauen. Und kaum gedacht, bot sie sich schon, als ich das Exposé zu PR 2700 bekam.


Perry Rhodan Band 2700 erscheint

pr2700
Am 17. Mai 2013 ist es so weit: Ein neuer Handlungsabschnitt der Perry Rhodan-Serie beginnt, und diesmal beginnt er – ein Novum – mit einem Roman eines Gastautors, oder sagen wir, eines "Stammgastautors". Ich durfte den Eröffnungsband mit der Nummer 2700 schreiben; mein nunmehr vierter Beitrag zur längsten fortlaufenden Erzählung der Literaturgeschichte.

Da mit einem Eröffnungsband alles losgeht, war das Exposé natürlich besonders umfangreich, zumal ich als Gastautor auch nur andeutungsweise erfahre, worauf das alles, was ich da zu schildern hatte, denn hinauslaufen soll. Erstaunlicherweise lässt aber selbst das ausgefeilteste Exposé immer noch genug Lücken, die man mit eigenen Ideen stopfen kann und muss; das habe ich auch reichlich getan, wie ich überhaupt auch diesmal wieder ziemlich viel Spaß beim Schreiben hatte.

Die Südwestpresse hat mich dazu interviewt, außerdem war ich am 7. Mai in Köln, um in einer Pressekonferenz Rede und Antwort zu stehen. Wer schon mal reinlesen will, kann dies anhand einer Leseprobe tun.

Heftroman-Ungeübten sei sicherheitshalber gesagt, dass Heftromane gewöhnlich nicht in Buchhandlungen, sondern an Kiosken verkauft werden, und jede Ausgabe auch nur eine Woche lang: Das heißt, am 24. Mai werden eventuell übrige Exemplare der Nummer 2700 wieder zurückgeschickt, und stattdessen wird Heft Nummer 2701 ausliegen. Wer allerdings einen eReader besitzt, muss sich keinen Stress machen; alle Perry Rhodan-Hefte erscheinen auch als eBooks und bleiben als solche zeitlich unbegrenzt lieferbar.

Mal wieder ein Perry Rhodan

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In den einschlägigen Foren und Newslettern der Science-Fiction-Szene hat sich die Nachricht schon seit einer Weile verbreitet: Ich habe mal wieder einen Perry Rhodan-Gastroman geschrieben, meinen insgesamt vierten. Das Besondere daran: Erstmals durfte ein Gastautor einen Jubiläumsband schreiben, nämlich Heft 2700, den Auftaktband eines ganz neuen Zyklus.

Geschrieben habe ich den Roman schon letzten Herbst, aber erst heute habe ich die endgültig letzten Korrekturen am Manuskript verabschiedet. Der Chefredakteur Klaus N. Frick hat noch einmal darüber gesehen, und während ich dies schreibe, geht der Text vermutlich gerade in den Satz. Da mit diesem Roman eine neue, hundert Bände umfassende Geschichte beginnt, muss nach Möglichkeit jedes darin erwähnte Detail "stimmen" – und manche dieser Details standen vor ein paar Monaten noch nicht fest beziehungsweise haben sich seither im Zuge der weitergehenden Planungen (die ich selber auch nicht kenne; das macht die Exposéredaktion, die sogenannten "Expokraten") geändert, was immer wieder ein paar Anpassungen erforderlich machte. Aber nun ist der Knopf dran und alles kann seiner eingespielten Wege gehen, bis der Roman um den 17. Mai 2013 herum an den Kiosken ausliegen wird.

Den Roman zu schreiben hat großen Spaß gemacht. Ich hatte ein sehr detailliertes Exposé voller bezaubernder Ideen bekommen, die mich wiederum zu weiteren Ideen inspirierten, die bei den Expokraten glücklicherweise auf offene Ohren stießen, sodass ich grünes Licht bekam, sie ebenfalls einzubauen, und so füllten sich die Seiten wie von selbst. Ein Glück, dass man für einen Jubiläumsroman ein paar Seiten zusätzlich genehmigt bekommt.

Zum Inhalt werde ich noch nichts verraten, denn, wie gesagt, es beginnt ein neuer Handlungsabschnitt, und ich will es der Redaktion überlassen, wann wo welches Tamtam dafür veranstaltet werden soll. Aber soviel kann ich sagen: Es ist mir gelungen, ein wenig Licht auf ein seit über dreitausend Jahren im Dunkeln liegendes Geheimnis zu werfen – nämlich die Frage, was ein Held, Weltenretter und Universumserbe wie Perry Rhodan eigentlich in seiner (selbstredend sparsam bemessenen) Freizeit macht!

Keine Angst, das wird kein bisschen langweilig. Und Raumschlachten, äonenalte Geheimnisse, skurrile Gestalten, politische Intrigen, tragische Schicksale, Aliens und unerhörte Bedrohungen gibt es natürlich außerdem, und nicht zu knapp …

Mein erstes Belegexemplar in Braille-Schrift

Es haben mich schon viele ungewöhnliche Belegexemplare von Ausgaben meiner Bücher erreicht, aber das, was gestern in dem Karton war, den mir der Postbote an die Tür brachte, war doch noch mal ein Novum: Eine Ausgabe von "Hide*Out" in Blindenschrift.

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So sieht die Titelseite in Brailleschrift aus. Insgesamt, ist dem Deckblatt zu entnehmen, umfasst die Ausgabe sieben Bände, da Braille doch wesentlich voluminöser ist, aber ich habe nur den ersten Band erhalten. Reicht auch.

Jugendbuchpreis für BLACK*OUT

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Quasi schon am Packen erreicht mich die Nachricht, dass "BLACK*OUT", der erste Band meiner *OUT-Trilogie, den Schweizer Book Star-Preis gewonnen hat. Das Interessante daran ist, dass die Jury dieses Preises ausschließlich aus Jugendlichen besteht, die die Bücher auswählen, lesen und bewerten: Mit anderen Worten, es wird genau so gemacht, wie ich schon immer gedacht habe, dass so ein Preis zu Stande kommen müsste. Um so mehr freut es mich verständlicherweise, dass mein Buch gewonnen hat. Dass es auf diesem Weg sogar so hoch gehandelte Bestseller wie "Die Tribute von Panem" überrundet hat, haut mich endgültig aus den Socken.

Einziger Wermutstropfen: Leider kann ich wegen meiner anstehenden Lesereise nicht zur Preisverleihung nach Zug kommen. Schade!

Geplante Hörbücher

Direkt aus der Hörbuchabteilung des Bastei-Lübbe-Verlags hat mich die Information erreicht, dass im Frühjahrsprogramm 2012 Hörbuchfassungen meiner Romane "Solarstation" und "Quest" erscheinen werden. Produziert werden sie von Audible, wo sie dann als Komplettlesungen zum Download angeboten werden. Lübbe Audio wird gekürzte Fassungen in "physischer Form", wie man mittlerweile sagt, vertreiben, und zwar jeweils auf 6 CDs. Gelesen werden beide Bücher von Sascha Rotermund; "Solarstation" wird im Februar 2012 erscheinen und "Quest" im Mai 2012.

Angedacht, aber noch nicht sicher sind Hörbuchfassungen von "Kelwitts Stern" und "Die Haarteppichknüpfer". Diese würden gegebenenfalls im Herbst 2012 oder im Frühjahr 2013 erscheinen.

Ich werde oft gefragt, um wieviel die gekürzten Fassungen denn gekürzt seien: Das kann man sich leicht selber ausrechnen, wenn man die Faustregel für Lesungen kennt, wonach man in einer Stunde ungefähr 25 Manuskript-Seiten vorlesen kann. So viel passt auch jeweils auf eine CD. Auf 6 CDs passen also rund 150 Seiten gelesener Text. Dass dabei mehr als nur der eine oder andere Schlenker des Autors entfallen muss, ist klar

"STELLARIS", Folge 25

Innerhalb der eigentlichen Perry Rhodan-Heftserie (die dieses Jahr ihren 50. Geburtstag feiert, falls es noch jemanden geben sollte, der das nicht mitbekommen hat) läuft seit einigen Jahren als Beilage eine Art kleine Unterserie, bestehend aus Kurzgeschichten, in denen in lockerer Folge Abenteuer des Raumfrachters "STELLARIS" und seiner Besatzung geschildert werden. Am 23. September 2011 erscheint nun, in Perry Rhodan-Band 2614, die 25ste dieser Geschichten, und sie stammt von mir.

Der Titel lautet "Ein unbedeutender Mann", und die Geschichte ist ein, hmm, sagen wir mal, kleines literarisches Experiment. Über die Handlung sei soviel gesagt, dass ein Passagier namens Fachion Far Faledi an Bord kommt, der als Berufsbezeichnung "Erforscher unerforschter Phänomene" angibt und der der Kommandantin Sourou Gashi eine äußerst unerwartete Frage stellt ...

Vorkenntnisse über die Welt der Perry Rhodan-Serie sind in diesem Fall von Vorteil, wenn auch nicht zwingend notwendig. Wie immer sei den Heftroman-Ungeübten gesagt, dass ein Heftroman nur eine Woche lang im Handel erhältlich ist, am zuverlässigsten an Zeitschriftenkiosken. Bei den schrecklich peinlichen Heftromanen, genau. Zwischen "Fürstenromanzen" und "Ich liebe einen Arzt", oder so. Da muss man durch.

Leseprobe nun komplett

Die Leseprobe aus "Herr aller Dinge" ist ab heute komplett. Sie umfasst den Prolog und die ersten 3 Kapitel. Sie können hier direkt reinlesen oder aber die Leseprobe wahlweise als Epub-, Mobi- oder PDF-File herunterladen. Der PDF-File kann zur Not ausgedruckt werden (ergibt 75 Seiten!), ist aber in der Hauptsache dazu gedacht, auf all jenen Geräten gelesen zu werden, die keines der anderen Formate darstellen können.

Ich wünsche viel Spaß bei der Lektüre und hoffe, Sie können danach den 16. September genauso wenig erwarten wie ich ...

Leseprobe "Herr aller Dinge", die dritte

Die Leseprobe aus "Herr aller Dinge" umfasst nun den Prolog und die ersten beiden Kapitel. Lesen Sie rein!

"Jesus Video" auf Chinesisch!

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Auch wenn die verschiedenen internationalen Ausgaben der eigenen Romane bereits ein ganzes Regal füllen, ist es doch immer noch ein Ereignis, wenn die Belege einer ersten Übersetzung in eine neue Sprache eintreffen – um so mehr, wenn es eine Sprache wie Chinesisch ist!

Das ist nun also das "Jesus Video" auf Chinesisch. Ein sehr schönes Buch, in dem man gern blättert. Tolles Cover. Ich schlage hier und da auf, schaue mir den ersten Satz an und den letzten, die ich beide fast wortwörtlich auswendig weiß: So also schreibt man das auf Chinesisch. Man braucht mehr Zeichen dafür, als ich gedacht hätte. Während ich blättere und mich freue, merke ich, dass ich mich frage, wie dieses Buch wohl empfunden werden wird im Land von Konfuzius und Mao Tse Tung: Wahrscheinlich werde ich das nie erfahren. Ich werde froh sein können, wenn ich irgendwann Verkaufszahlen bekomme. Die, was ich so von anderen Autoren gehört habe, regelmäßig gigantisch sind. Eine Million verkaufte Exemplare, das sei in China gar nichts.

Auf jeden Fall ein schönes Buch. Erschienen im Verlag ReadingLife, kann ich immerhin entziffern. Jetzt muss ich bloß noch einen Platz im Regal dafür finden.

Leseprobe "Herr aller Dinge", die zweite

Draußen glüht die Sonne herab – fast ein wenig zu viel des Guten. Gelegenheit, die Leseprobe wie versprochen zu ergänzen. Wer also schon mal reinlesen möchte, kann dies hier tun.

Belege eingetroffen

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Während meiner Oslo-Reise sind zwei Pakete mit Belegexemplaren eingetroffen: Einmal die Taschenbuchausgabe von "Ein König für Deutschland", dann die Sonderausgabe von "Die seltene Gabe". Gemeinsam ist den beiden Büchern, dass beide jeweils €9,99 kosten und beide mit verstärktem Cover ausgestattet sind. Die Sonderausgabe von "Die seltene Gabe" enthält zusätzlich den kompletten Kurzroman "Das Marsprojekt - Der flüsternde Sturm", der eine Art "Prequel" der "Marsprojekt"-Saga ist und bislang nur als "Magnetbüchlein" erhältlich war.

Leseprobe für "Herr aller Dinge"

Da das Manuskript zu "Hide*Out" in der Rohfassung steht und mein Ausflug nach Oslo ansteht, ist jetzt nicht die Zeit, was Neues anzufangen. In solchen Fällen betreibe ich Homepage-Pflege, und diesmal habe ich etwas umgesetzt, das mir schon lange vorgenommen hatte, nämlich, für einen neuen Roman auch eine Leseprobe bereitzustellen – und zwar eine, die nicht nur "Textwüste auf Bildschirm" bietet (man stößt da im Internet bisweilen auf Grauenhaftes), sondern richtig angenehm lesbar ist. Das hat ein wenig Tüftelei erfordert, ehe ich zufrieden war.

Der geneigte Leser findet nun also eine erste kleine Leseprobe zum Roman "Herr aller Dinge" vor, die momentan zwar nur den Prolog umfasst, die ich aber in den kommenden zwei Monaten nach und nach (um es spannend zu machen, natürlich) ergänzen will. Die endgültige Fassung der Leseprobe werde ich außer in der jetzigen HTML-Version auch als PDF sowie für die Besitzer von eReadern auch im epub- und mobi-Format bereitstellen. Den nächsten Schwung Text (das komplette 1. Kapitel) habe ich für den 27. Juni geplant.

Lübbe-Lesejury: "Herr aller Dinge" vorab lesen

Die "Lesejury", das Bücherforum des Lübbe-Verlags, bietet die Chance, das Manuskript des Romans "Herr aller Dinge" schon vor Erscheinen des Buches lesen zu können. Man muss dazu Mitglied der, wie man heute zu etwas sagt, "Community" sein – oder werden – und sich außerdem per Mail um eines der zur Verfügung stehenden Bücher bewerben (so richtig mit Begründung, warum dieses Buch und so weiter), und außerdem muss man ein wenig Glück haben, denn die Zahl derer, die das gesamte Manuskript lesen dürfen, ist auf 30 begrenzt. Für alle anderen wird es eine Leseprobe geben.

Nähere Informationen findet man hier sowie (dafür muss man aber schon eingeloggt sein) hier. Bewerben muss man sich bis zum 17. Juli, die Aktion selber startet am 1.8.2011.

Nächster Roman bei Lübbe: "Herr aller Dinge"

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Nun ist es heraus: Mein neuer Roman bei Lübbe wird "Herr aller Dinge" heißen, knapp 700 Seiten dick sein und ab 16. September in den Buchläden liegen. Einen ersten Eindruck davon, worum es darin gehen wird, kann man sich hier verschaffen; in absehbarer Zeit will ich außerdem auf meiner Homepage eine ausführliche Leseprobe zur Verfügung stellen.

Dass sowohl dieses Cover wie auch das Cover des ebenfalls diesen Herbst erscheinenden "HIDE*OUT" einen gewissen Hang zur "Schwarzmalerei" zeigen, ist auffallend, aber weder kann ich etwas dafür (die Covergestaltung überlasse ich vertrauensvoll den Profis) noch ist es Masche (da beide Bücher bei verschiedenen Verlagen erscheinen, deren Marketingabteilungen sich meines Wissens nicht absprechen).

Nächster Roman bei Lübbe erscheint am 16.9.2011

Über meinen nächsten Roman bei Lübbe will ich momentan noch nicht viel verraten, außer dass nun ein offizieller Ersterscheinungstag feststeht: Der 16. September 2011. Weitere Informationen folgen in Kürze!

Für den zweiten Band der COMPUTER*KID-Trilogie übrigens, der unter dem Titel "HIDE*OUT" erscheinen wird und nach dem inzwischen schon erfreulich viele Leser des ersten Bandes BLACK*OUT gefragt haben, steht noch kein Erscheinungsdatum fest. Aber er kommt auf jeden Fall noch vor dem Herbst.

Unter Philosophen

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Mit der Zeitschrift für Philosophie "der blaue Reiter" verbindet mich vor allem, dass deren erstes Heft zum Thema "Geld" mir vor langer Zeit – damals nämlich, als ich gerade dabei war, meinen Roman "Eine Billion Dollar" zu entwickeln – eine Menge Stoff zum Nachdenken gab und mich auch zu der einen oder anderen entscheidenden Einsicht führte. Weswegen besagtes Heft in besagtem Roman in der Literaturliste auftauchte, was wiederum die (damals noch, ebenso wie ich, in Stuttgart ansässige) Redaktion des "blauen Reiters" freute, denn Philosophie ist ja nun nicht gerade das profitabelste Metier; da freut man sich über jede Werbung.

Über zehn Jahre später gibt es den "blauen Reiter" immer noch, wenn er auch inzwischen (denn, wie schon Heraklit erkannte, ist alles stets im Wandel) aus Aachen angeritten kommt, und es gibt wieder ein Heft zum Thema "Geld" im weitesten Sinne, genauer gesagt, ein Heft über "Philosophie und Wirtschaft" mit dem Untertitel: "Krise und Zukunft des Kapitalismus". Hierfür bat mich der Chefredakteur um einen Beitrag, was sich insofern mal wieder gut traf, dass mir in dem Moment, in dem seine Anfrage bei mir eintraf, ohnehin ein paar Ideen und Gedanken zu diesem Thema durch den Kopf gingen, von denen ich nicht recht wusste, was ich daraus machen sollte: Sie nur im Tagebuch zu lassen schien mir zu schade, in einen Roman passten sie nicht … es war, ja, eher was Philosophisches. Im weitesten Sinne. Denn in der Kunst akademischer Textgestaltung (nach dem Motto "Imponieren geht vor Informieren" oder: "Warum es einfach und klar sagen, wenn man es auch kompliziert und unverständlich ausdrücken kann?") bin ich nicht wirklich bewandert; an der Tür zum Elfenbeinturm ließe man mich wohl gar nicht erst ein. Da kam dieses Angebot von einer Zeitschrift, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Philosophie elfenbeinfrei und auf Augenhöhe mit dem Leser darzustellen (das Wort "allgemeinverständlich" passt hier nicht, denn natürlich geht es auch in der Philosophie nie ohne eigenes Denken ab, und das schränkt die Zielgruppe durchaus empfindlich ein), gerade recht.

Was erwartet den geneigten und interessierten Leser? Der Titel meines Beitrags lautet "Die Fußballtheorie des Geldes", und ich erkläre darin anschaulich, relativ mathematisch und, so will mir scheinen, unmissverständlich unter anderem, warum die Vorstellung, die Staatsschulden könnten jemals abgebaut werden, völlig utopisch ist (ganz egal, wer Finanzminister ist und was dieser tut oder lässt), warum auch die Idee, dass uns Wirtschaftswachstum retten könne, Unfug ist (tatsächlich wird dadurch alles immer noch schlimmer), und komme zu dem Schluss, dass das, was gegenwärtig als "Krise des Kapitalismus" betrachtet wird, in Wirklichkeit die Auswirkung eines Konstruktionsfehlers im Finanzsystem ist (sprich: die Krise gäbe es auch ohne Kapitalismus).

Was es sonst noch für Beiträge gibt, kann man dem Inhaltsverzeichnis entnehmen. Erwerben kann man die Zeitschrift in jeder guten Buchhandlung; man kann sie dort auch bestellen lassen, übrigens auch dann, wenn die Buchhandlung ansonsten keine Zeitschriften führt. Und natürlich kann man sie auch direkt beim Verlag bestellen.

Hier die Angaben:
der blaue reiter, Ausgabe 30
ISBN: 978-3-933722-32-4
Preis: 15,90 € (D), 16,40 € (A), 29,50 sfr

"Quantenmüll" auf Russisch

esli
Meine Kurzgeschichte "Quantenmüll" (u.a. enthalten in der Kurzgeschichtensammlung "Eine unberührte Welt") ist in der Märzausgabe der russischen Science Fiction und Fantasy-Zeitschrift "ESLI" erschienen – und zwar gleich als erster Beitrag; sie beginnt auf Seite 3.

Das rund 270 Seiten dicke taschenbuchartige Heft enthält außerdem Stories von Stephen Baxter, Christopher L. Bennett, Pat MacEwen, Allen M. Steele, Justin Stanchfield, Carl Frederick – und natürlich auch von russischen Autoren, deren Namen aber nicht ins lateinische Alphabet transkribiert sind, sodass ich mich außerstande sehe, sie wiederzugeben.

Wer des Russischen mächtiger ist als ich, findet das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe hier.

AMAZON meldet Unsinn über HIDE*OUT

Seit gestern erhalte ich Massen von Mails von Leuten, die "HIDE*OUT", den Folgeband zu "BLACK*OUT", bei AMAZON vorbestellt hatten und nun folgende Mitteilung des Internetbuchhändlers erhalten haben:

Nach Auskunft des Verlags bzw. Herstellers
wird der folgende Titel leider nicht mehr aufgelegt:

Andreas Eschbach "Hide Out: Thriller"

Dieser Artikel musste nun endgültig aus Ihrer Bestellung gestrichen werden.

Das ist, um das klipp und klar zu sagen (und weiteren Mails dieser Art hoffentlich vorzubeugen) ein Fehler bei AMAZON. Denn ich schreibe zurzeit noch an diesem Buch – und man kann ja wohl kaum ein Buch "nicht mehr auflegen", das noch gar nicht erschienen ist.

Gerade eingetroffen: "Solarstation", Neuauflage

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1995 ist "Solarstation" erstmals erschienen, mein zweiter veröffentlichter Roman: Ein auf einer Raumstation handelnder Thriller, der im Jahr 2015 spielt. Inzwischen nähern wir uns der Handlungszeit. Die Welt hat sich anders entwickelt, als ich es damals für den Roman konzipiert habe; etliche Sujets, die damals originell waren (oder mir zumindest so vorkamen), sind es inzwischen nicht mehr so ganz (Sex in der Schwerelosigkeit, islamistische Terroristen, Energieversorgung aus dem Weltraum usw.) - aber ich selber lese den Roman, von dessen neuer Taschenbuchausgabe heute zwei Belegexemplare angekommen sind, immer noch gern.

Ich finde, er ist nach wie vor einer meiner spannendsten.

Danke für all die Screenshots!!!

Vielen Dank auf diesem Wege an alle stolzen Besitzer von iPads, iPods, iPhones und so weiter, die mich, der nichts davon sein eigen nennt, per Screenshot und Email an den wunderbaren Anblicken hochrangig platzierter Eschbach-Titel in den Hitlisten des iBookstores teilhaben ließen! Zwar kann man als Autor von solchen Anblicken nicht genug kriegen, aber da meine Mailbox allmählich zu verstopfen droht, bitte ich trotzdem, von der Zusendung weiterer derartiger Bilder Abstand zu nehmen. Danke.

Eschbach auf dem iPad

Wie der Rest der Welt habe auch ich natürlich all die Nachrichten rund um das sagenhafte iPad verfolgt. Es flackerte sogar mal kurz ein "haben will"-Impuls auf, aber nach reiflicher Überlegung bin ich dann doch zu dem Schluss gekommen, dass das nichts für mich ist: Ich gucke beim Schreiben eh schon den ganzen Tag auf einen Bildschirm, da sollte es abends und zur Entspannung dann doch besser das gute alte bedruckte Papier sein.

Aber fraglos ist das iPad ein faszinierendes Gerät (übrigens kann man im "Marsprojekt" nachlesen, dass es auch im Jahre 2086 – in leicht abgewandelter Form natürlich – und auf dem roten Planeten noch zum Alltag gehört), und nicht zuletzt deshalb erlebt das eBook nun eine Renaissance, womöglich seinen Durchbruch. So wird mir von diversen Seiten immer wieder erzählt, dass seit der Einrichtung des iBookstores meine Bücher dort quasi ständig unter den Top Ten rangieren, "Eine Billion Dollar" sogar häufig auf Platz 1 stehe. Nachprüfen kann ich das leider nicht, da der iBookstore für jemanden, der nicht die richtigen Geräte besitzt, gar nicht zugänglich ist (es ist gewissermaßen eine Art elektronischer Buchclub), deswegen gebe ich es hier mal als Hörensagen aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen weiter. Falls jemand imstande sein sollte, ein entsprechendes Bildschirmfoto anzufertigen (keine Ahnung, wie – iPad auf den Scanner legen?), würde ich mich freuen, wenn er es mir schickt: Eins der eigenen Bücher auf Platz 1 einer Bestsellerliste, das ist ein Anblick, der jeden Autor erfreut.

Ein besonderes Schmankerl stellt der Lübbe-Verlag ab 25. September 2010 zur Verfügung: Die Kurzgeschichtensammlung "Eine unberührte Welt" erscheint aufgeteilt in sechs Bände, von denen jeder nur €0,99 kostet, im iBookstore. Näheres darüber, welche Story in welchem Band zu finden ist, hier.

Leseprobe zu "Black*Out"

Der Arena-Verlag hat eine eigene Webseite um "Black*Out" herum eingerichtet (auch meine übrigen Bücher sind dort zu finden), auf der sich auch eine erste Leseprobe des Romans findet. Für alle, die das Ding erst mal anlesen wollen: Einfach nach http://www.eschbach-lesen.de surfen!

Neue Jugendbuchserie startet: BLACK*OUT

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Wann denn das nächste Buch von mir erscheine, werde ich zurzeit immer öfter gefragt. Nun, ich rede ungern über Bücher, die noch in der Entstehung sind, und so rasch, wie diesmal das Buch auf die Fertigstellung des Manuskripts und den Abschluss des Lektorats folgt, ging es noch nie: Die Tinte auf den Verträgen war quasi noch feucht, als schon der neue Arena-Katalog im Briefkasten lag, in dem mein neues Jugendbuch – ein Thriller – gleich auf den ersten Seiten erscheint. Und das erste Belegexemplar lag auch gleich bei: Ich war ganz verblüfft, was für ein dicker Wälzer es geworden ist. Offizieller Erscheinungstermin ist Juni, mit anderen Worten: Keine lange Wartezeit diesmal.

Ach ja, zur Klarstellung: Es handelt sich um den ersten Band einer Serie, von der sich erst noch herausstellen muss, wie viele Bände sie einmal umfassen wird. Aber es ist trotzdem eine in sich abgeschlossene Geschichte; man bleibt am Ende also nicht "in der Luft hängen". Der zweite Band wird "Hide*Out" heißen und 2011 erscheinen. Und danach sieht man weiter.

Ruhiger Herbst und neue Bücher

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Gerade war der Postbote da, kam mit einem Päckchen durch den nasskalten Regen gestapft, der hier an der Küste heute herrscht. In dem Päckchen: Die Belege der neuen Taschenbuchausgabe von "Ausgebrannt", mit einem neuen, sehr schönen Cover und einem neuen, auch sehr schönen Preis: Nur noch € 7,- für 750 Seiten. Das erste Exemplar, das ich aus dem Karton hole, bekommt wieder ein paar Tage lang einen Ehrenplatz auf meinem Schreibtisch, vielleicht auch etwas länger, denn es ist ein Buch von der Art, das man gern in die Hand nimmt. Da hoffe ich doch, dass nun eine Menge Leute, die das Buch bisher nicht in die Hand genommen haben, nach dieser Ausgabe greifen werden...

Ach ja, und da dachte ich mir, eine schöne Gelegenheit, mal wieder von mir hören zu lassen. Viele haben mir geschrieben und mir gute Genesung gewünscht: Vielen Dank dafür, es hat offenbar geholfen, jedenfalls geht es mir wieder recht gut. Ich tüftle auch schon wieder an neuen Romanen, natürlich - immer ein gutes Zeichen, dass es mir zumindest nicht schlecht geht. Und irgendwo hat es sehr gut getan, dass der Herbst, der auf dem Kalender die ganze Zeit so nach Unruhe ausgesehen hat, nun so überraschend ganz ruhig und beschaulich wurde.

Denn so funktioniert meine Phantasie: Wenn nix los ist, dreht sie voll auf... Und das kann Romankonzepten zumindest nicht schaden, behaupte ich mal.

Fotowettbewerb: Erste Sieger stehen fest!

Von wegen, in der Schweiz und in Österreich hätten Bücher mit dem Wort "Deutschland" im Titel keine Chance: Obwohl ich meinen kleinen Fotowettbewerb ziemlich versteckt ausgeschrieben habe, trudeln immer mehr Fotos ein, die belegen, dass der "König für Deutschland", Steinbrück hin oder her, in schweizerischen und österreichischen Buchhandlungen ausliegt, in respektablen Stapeln mitunter. Drei Preise gab es für die Schnellsten, und die stehen schon fest: Zwei Bücher gehen demnächst in die Schweiz, eines nach Österreich.

Ein Preis allerdings ist noch offen: Das Foto, das den größten Stapel zeigt. In einer Buchhandlung in der Schweiz oder Österreich, wohlgemerkt. Da ist Einsendeschluss der 30. September 2009.

Beim nächsten Roman, versprochen, denke ich mir gerechtere Kriterien aus, so dass auch Leser in alpenfernen Regionen eine Chance haben. Aber diesmal musste die Ehrenrettung der Buchhändler in der Schweiz und in Österreich Vorrang haben.

Die Fotos? Ja. Die zeig ich demnächst natürlich auch.

Videotrailer!

Noch einen knappen Monat, bis "Der König von Deutschland" erscheint. Hier der offizielle Video-Trailer dazu:

Perry Rhodan: Die Zeit läuft!

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Die ersten Mails erreichen mich (ich darf sagen: durchweg positiver Natur), er muss also inzwischen draußen sein: PR 2503, mein dritter "Perry Rhodan"-Gastroman. Allen, die mit "diesen Groschenheftchen" nicht so vertraut sind, aber doch mit dem Gedanken spielen, da ausnahmsweise mal einen Blick reinzuwerfen, sei deshalb an dieser Stelle geraten, sich nun nicht mehr viel Zeit zu lassen. Maximal eine Woche liegt so ein Heft am Zeitschriftenkiosk aus, dann kommt schon das nächste. Und kommt es vor, dass so ein Heft schon nach ein paar Tagen vergriffen ist? Na klar kommt das vor. In meiner Schulzeit war das der Normalfall; deswegen standen wir (mein Freund Max und ich) immer pünktlich am Erscheinungstag (damals war das der Donnerstag, wenn ich mich recht entsinne) auf der Matte. Und selbst dann hatten wir bisweilen Pech...

Sie merken schon: Das Thema ruft eine Menge Erinnerungen bei mir wach.

Leseprobe aus meinem 3. Perry Rhodan-Gastroman

Die Redaktion von "Perry Rhodan" hat den Anfang meines 3. Gastromans in der Serie als Leseprobe online gestellt. Nicht im gewohnten zweispaltigen "Groschenheft"-Outfit allerdings, sondern als ziemlich kompakte "Buchstabenwüste", die sich am Schirm schwer liest. Besser vielleicht, man druckt sie sich aus - 3 Blatt Papier genügen.

Wieder mal ein Perry Rhodan-Gastroman

Vorgestern habe ich es abgegeben, das lektoratsreife Manuskript meines nunmehr dritten Perry Rhodan-Gastromans. Unglaublich, wenn ich bedenke, dass nun auch schon gute zehn Jahre verstrichen sind, seit ich das erste Mal ein Heft für die Serie schreiben durfte. Tja, wir altern alle - nur Perry Rhodan und die seinen nicht...

pr-logo
Offiziell erscheinen wird der Roman am 7. August 2009, als Band Nummer 2503. Für diejenigen, die noch nie "so einen Heftroman" erstanden haben, nun aber doch mit dem Gedanken spielen sollten, es einmal damit zu versuchen, sei angemerkt, dass man diese "Groschenhefte" nicht in Buchhandlungen findet, sondern nur in Kiosken, neben "Landser", "Bergdoktor" und "Notärztin"-Hefterln - also genau da, wo man sich früher nicht von seinem Deutschlehrer erwischen lassen durfte... Auch wichtig zu wissen: Besagtes Heft aus meiner Feder wird nur genau 1 Woche lang erhältlich sein - danach kommt schon das nächste. Also, wenn schon, denn schon an das berühmte Gorbatschow-Zitat denken und pünktlich zuschlagen!

Wobei ich gegebenenfalls dazu raten möchte, bereits am 17. Juli mit dem Heft 2500 zu beginnen. Mit diesem Band fängt nämlich eine neue Geschichte an, und da jedes Heft sozusagen die Fortsetzung der vorhergehenden Hefte erzählt, tut man sich auf diese Weise mit dem Verständnis dessen, was da passiert, deutlich leichter. Und auch wenn die "Groschenhefte" natürlich heutzutage keine Groschen mehr kosten, sondern einen Euro ummzich, bleibt es trotzdem ein preiswertes Vergnügen.

Übrigens ist es auch genau dieser Umstand – dass eine neue Geschichte beginnt –, der es mir im Moment noch verbietet, irgendetwas über den Inhalt meiner Romanfolge zu verraten. Derzeit stürmt nämlich die Handlung des aktuellen Zyklus ihrem furiosen Finale zu, und das soll sie erst mal ungestört tun dürfen (schließlich steht mal wieder nichts Geringeres als das Schicksal der Milchstraße auf dem Spiel), ehe wir zu neuen Gestaden aufbrechen. Aber sobald es soweit ist, werde ich an dieser Stelle natürlich noch einmal auf das Thema zurückkommen.

Titeländerung

Mein unter dem Titel "König, Kanzler, Vaterland" angekündigter nächster Roman wird nun doch unter dem Titel erscheinen, den er bei mir von Anfang an hatte, nämlich "Ein König für Deutschland".

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Warum die zwischenzeitliche Umbenennung (die es sogar bis in die Programmvorschau für die Buchhändler geschafft hat)?

Schuld daran sind (a) die globale Finanzkrise und (b) Peer Steinbrück. Weil der Finanzminister, auf der Suche nach zusätzlichen Milliarden in Steueroasen, sich gegenüber den "Alpenländern" - also der deutschsprachigen Schweiz und dem österreichischsprachigen Österreich - im Ton vergriff, befürchtete die Konferenz der Buchvertreter im Hause Lübbe, dass sich ein ohnehin starker Trend bei Buchhändlern in der Schweiz und in Österreich, keine Romantitel ins Lager zu nehmen, die sich nur mit Deutschland beschäftigen und daher "nur von lokalem Interesse" sind, so weit verstärken könnte, dass Romane mit dem Reizwort "Deutschland" im Titel in der Schweiz und Österreich quasi unverkäuflich würden.

Mein Einwand, dass eine Titeländerung ja nichts am Inhalt des Buches ändere; man also quasi Etikettenschwindel betreibe, blieb wirkungslos. Ich müsse mir das eher als eine Art "Tarnkappentechnik" denken.

Es gab dann ein ziemliches Hin und Her um den "zweitbesten" Titel, wie ich das nannte, denn es ist nun mal schwer, für ein Buch, das mit einem bestimmten Titel im Kopf geschrieben wurde, einen passenden anderen Titel zu finden. Mit dem Resultat hätte ich zwar leben können (man muss ja nicht immer glücklich sein) - doch im Lauf der Zeit zeigte sich, dass jeder, der mit dem Buch zu tun hatte, immer erst mal nachdenken musste, wie es eigentlich hieß. "König... ähm, dingens... und irgendwas mit Vaterland." Nicht gerade ein Titel, den man griffig nennen könnte.

Was auch immer letztendlich der Grund war, jedenfalls wird das Buch nun doch mit dem bösen D-Wort im Titel erscheinen.

Und weil ich irgendwie nicht glauben kann, dass Buchhändler in der Schweiz und Österreich so funktionieren, wie man mir erklärt hat (sind nicht gerade Buchhändler ausgesprochene Individualisten?), möchte ich das gern mit Hilfe eines kleinen Preisausschreibens testen: Die ersten drei Leser, die mir nach Erscheinen des "Königs von D." ein Foto eines in einer Schweizer oder Österreicher Buchhandlung ausliegenden Exemplares (es dürfen natürlich auch mehrere Exemplare, gern auch Stapel sein) mailen, erhalten von mir ein gewidmetes Exemplar eines meiner Romane nach Wahl zugeschickt (vorbehaltlich dessen, dass ich davon noch ausreichend Belegexemplare habe; das trifft nicht mehr auf alle meine Bücher zu; aber man darf sich gern auch eine fremdsprachige Ausgabe wünschen, schließlich geht es hier ja um Weltoffenheit). Ein vierter Preis geht unter allen bis zur Bundestagswahl eingesandten Bildern an den Einsender desjenigen, auf dem die meisten Exemplare des Buches zu sehen sind.

Teilnehmen dürfen nur Fotos, die in Buchhandlungen der Schweiz oder Österreichs gemacht wurden (bitte deren Adressen mitschicken!); die Nationalität der Einsender spielt dagegen keine Rolle. Klar ist mir, dass dieses Preisausschreiben treue Leser in Regionen, die das Pech haben, weit von den Alpen entfernt zu liegen, benachteiligt, aber was soll ich machen? Das Leben ist nun mal selten fair. Aber es wird (hoffe ich jedenfalls) weitere Bücher geben, und dann denke ich mir was Gerechteres aus.

Da ja kaum jemand diese Kolumne liest, stehen die Chancen übrigens gut; der Rechtsweg ist allerdings ausgeschlossen. (Solche Dinge muss man heutzutage leider explizit sagen.) Aber nun nicht gleich losrennen! Das Buch erscheint erst im September, dürfte also vor Ende August nirgends zu finden sein.

Das Buch zum Super-Wahljahr.

Worum es denn in meinem nächsten Roman ginge, werde ich jetzt immer häufiger gefragt.

Zeit, endlich ein bisschen was darüber zu verraten. Es geht darum:

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"So eine Wahlfälschung ist eine Heidenarbeit. Sie brauchen eine Menge Leute, die falsche Stimmzettel herstellen, Urnen verschwinden lassen und gefälschte Urnen an deren Stelle schmuggeln und so weiter. Und letzten Endes kommt es doch heraus, weil bei so vielen Leuten immer einer den Mund nicht halten kann. Wenn Sie dagegen Wahlcomputer verwenden, reicht ein einziger Mensch, der die richtigen Passwörter kennt und Zugang zum System hat, um Millionen von Stimmen innerhalb von Sekunden zu verändern."

Angenommen, in Deutschland wird 2009 eine neue Regierung gewählt.

Angenommen, jemand hat die Passwörter.

Angenommen, er nutzt sie...

Und wer jetzt denkt, das seien haltlose Spekulationen und wilde Phantasien, darf gerne anhand der Fußnoten (der Roman hat 100 davon) herausfinden, dass die Wirklichkeit noch viel abstruser ist als alles, was Romanautoren sich ausdenken könnten...

Heute ist Fontanelli-Tag

In der Parallelwelt meines Romans trat John Salvatore Fontanelli am 23.4.1995 - heute vor 14 Jahren also - sein phantastisches Erbe in Höhe von einer Billion Dollar an, was sowohl damals auch auch noch 2001, als der Roman erschien, noch richtig viel Geld war. Erst dieser Tage verkommt die Billion zur neuen Kleingeldeinheit der Politik.

Olaf Schilgen hat den Vorschlag gemacht, den Roman entsprechend umzutiteln, und er hat, damit man diese Prozedur auch bei bereits vorhandenen Exemplaren des Buches nachvollziehen kann, gleich einen Aufkleber dafür gestaltet: Einfach einen (entsprechend vergrößerten) Farbausdruck des Bildschirms machen, Etikett ausschneiden und aufkleben - fertig!
trillion dollar

Was natürlich nichts anderes wäre als eine Vorwegnahme der Inflation, die vermutlich die unausweichliche Folge der gegenwärtigen "Massnahmen" (um das Wort "Verzweiflungstaten" zu vermeiden) sein dürfte.

Eine Billion. Das sagt sich leicht, aber man kann sich kaum vorstellen, wieviel Geld das ist. Mit einer Billion könnte man eine Million Menschen auf einen Schlag zu Millionären machen. Die gesamte Bevölkerung einer Stadt wie Stuttgart, zum Beispiel, und dann bliebe noch was übrig.

Aber was wäre die Folge? Man hätte eine Stadt von Millionären, die morgens keine frischen Brötchen mehr auf dem Tisch hätten, weil natürlich auch alle Bäcker Millionäre wären und nicht mehr arbeiten würden - das ist ja schließlich der Sinn des Reichtums, nicht wahr? Eine Stadt von Millionären, die in ihrem eigenen Müll ersticken würden, weil ja auch die Müllmänner Millionäre wären. Und so weiter.

Dieses zugegebenermaßen absurde Beispiel ist es wert, dass man länger darüber nachdenkt. Nicht, um Lösungen zu finden (Gastarbeiter anwerben! Leistungen outsourcen! Arbeitsdienste!), sondern darüber, was man daraus über das Wesen des Geldes ersehen kann: Geld ist kein Wert an sich. Geld, das ist nur bedrucktes Papier, Zahlen auf Kontoauszügen oder in Computerspeichern.

Geld sollte der Mechanismus sein, der ausmendelt, welchen Mitgliedern einer Gemeinschaft wieviel Anteil an dem zusteht, was diese Gemeinschaft insgesamt erarbeitet - und jedem gleichzeitig die Freiheit ließe, damit nach eigenem Gutdünken zu verfahren. Idealerweise wäre dieser Mechanismus so austariert, dass sich der Anteil des Einzelnen danach bemäße, was er an Leistungen zum Ganzen beigesteuert hat.

Das, daran wird kaum ein Zweifel möglich sein, ist nicht so. Warum?

Der wichtigste Bestandteil jedes Spiels sind dessen Regeln. (Man kann Fußball ohne Ball spielen - zur Not tut es eine leere Dose -, aber nicht ohne Regeln.) Die Spielregeln, nach denen das Geld funktioniert, müssten klar verständlich, möglichst einfach und vor allem sorgsam aufeinander abgestimmt sein, und ihre Einhaltung müsste strengstens überwacht werden.

Das Gegenteil ist der Fall. Die Spielregeln sind unsinnig kompliziert, werden nach Kräften verschleiert und darüber hinaus ständig hintergangen - von denen, die direkt mit dem Geldsystem befasst sind.

Und das ist der große Verrat. So ähnlich, wie AIDS-Viren das Immunsystem unterlaufen, indem sie sich direkt in dessen Zellen einnisten, haben diejenigen, denen wir die Verwaltung des gesellschaftlichen Wohlstandverteilungssystems anvertraut haben, dieses Vertrauen missbraucht und das System dadurch funktionsunfähig gemacht. Was ich in der aktuellen Diskussion empfindlich vermisse, ist der Gedanke, die an diesem Verrat Beteiligten dafür zur Verantwortung zu ziehen. Wer sich nicht an die Regeln hält, darf nicht mehr mitspielen; das ist sozusagen die Mutter aller Spielregeln. Wird sie missachtet, ist das Spiel bald aus.

Gibt es Leben auf dem Mars?

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Das ist der Titel eines kleinen, nur ca. 60 Seiten umfassenden Büchleins, das man vielleicht am besten als eine Art "Mini-Prequel" zur "Marsprojekt"-Serie beschrieben kann. Es gehört zu einer Promotion-Aktion des Arena-Verlags, in deren Rahmen noch von einigen weiteren Autoren des Hauses eigens verfasste Mini-Romane erschienen sind, die alle ziemlich ausgeflippte Cover bekommen haben – und einen Magneten auf der Rückseite, damit es auch in Schwerelosigkeit haften bleibt... ;-)

Der eigentliche Titel der Geschichte ist "Der flüsternde Sturm" – der steht aber erst auf dem Innencover. Kostet knappe 4 € und schildert ein Abenteuer, das zeitlich vor den Ereignissen der Serie angesiedelt ist.

Marsprojekt: Hörbuch zum 2. Teil erschienen

Kurze Information für hörbuchgeneigte Mars-Fans: Inzwischen ist schon Teil 2 der Serie "Das Marsprojekt" als Hörbuch erschienen. Wieder von Marie Bierstedt gelesen und wieder mit einem "spacigen" neuen Cover:
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Jede Menge Bücherkisten...

Etliche Übersetzungen sind eingetroffen und stapeln sich neben meinem Schreibtisch. Zum Beispiel die rumänische Ausgabe von "Ausgebrannt" (meine erste Übersetzung ins Rumänische), die tschechische und die französische Ausgabe desselben Romans. Außerdem die russische Ausgabe von "Exponentialdrift", wieder mit einem verblüffend treffsicheren Titelbild versehen – und verblüffend dünn. Erst dachte ich, dass man sich das "Making Of" gespart hätte, aber nein, auch das ist mit drin. (Nein, ich kann kein Russisch. Aber das Nachwort enthält eine lange Tabelle, und die ist ebenfalls mit drin, wie es sich gehört.)

Ja, und endlich ist auch "Quest" wieder erhältlich, in einer griffigen Taschenbuchneuausgabe bei Bastei-Lübbe. Damit sind, soweit ich das sehe, wieder alle meine Romane lieferbar.

"Ausgebrannt" erhält den Kurd-Lasswitz-Preis

Mein Roman "Ausgebrannt" erhält den Kurd-Lasswitz-Preis 2008. In der Abstimmung landete der Titel mit 157 Stimmen auf dem ersten Platz.
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Der Kurd-Lasswitz-Preis ist ein Literaturpreis zur deutschsprachigen SF, der seit 28 Jahren alljährlich in bis zu acht Kategorien vergeben wird. Abstimmungsberechtigt sind die "professionellen SF-Schaffenden", also die berufsmäßig in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Gebiet der Science-Fiction tätigen Autoren, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Graphiker und Fachjournalisten; nominiert werden können jeweils Neuerscheinungen des Vorjahres: Eine Konstruktion, für die der amerikanische "Nebula Award" Vorbild war. Benannt ist er nach Kurd Lasswitz, der, ein Zeitgenosse Jules Vernes, allgemein als Begründer der deutschsprachigen Science-Fiction gilt. Er ist nicht dotiert.

Die Preisverleihung erfolgt am Samstag, dem 30. August 2008, um 21 Uhr 30 in Leipzig auf dem 9. Elstercon. Ich werde nicht da sein, da ich an dem Wochenende bereits seit längerem anderweitig verpflichtet bin, kann aber jedem, der sich für das Thema des Cons - "Projekt Mensch" - interessiert, den Besuch der Veranstaltung nur empfehlen. Zumal Leipzig eine Stadt zum Wohlfühlen ist.

"Marsprojekt" abgeschlossen

Am Samstagvormittag stand er endlich in der Einfahrt, der weiße Lieferwagen vom Paketdienst, und der junge Mann kam mit einem großen Paket auf mich zugestürmt, als ich aus der Tür trat. In solchen Momenten gehe ich im Geist immer rasch eine Art Liste im Hinterkopf durch - "was erwarte ich an Paketen?" Diesmal fiel mir nur ein Punkt ein, und das war es dann auch: Die Belegexemplare von "Das Marsprojekt 5 - Die schlafenden Hüter".

Für einen Schriftsteller ist das immer ein besonderer Moment: Das Buch, an dem man so lange gegrübelt und geschrieben und korrigiert und nochmal korrigiert und das man irgendwann endlich zum Druck freigegeben hat (in der Regel mit dem Gefühl, dass man bestimmt was übersehen hat), endlich wirklich und wahrhaftig in Händen zu halten. Es aufzuschlagen, die Sätze und Kapitel wiederzusehen, an die man in der Zwischenzeit - man hat ja in der Regel schon wieder was anderes in Arbeit - nicht mehr gedacht hat, und sie wiederzuerkennen. Es zu riechen, zu spüren, wie es sich anfühlt, was es wiegt, wie sich die Seiten umblättern.

In diesem Fall war der Moment noch einmal ganz besonders besonders, denn immerhin ist mit diesem Buch nun der fünfteilige Zyklus um die "Marskinder" zu seinem Ende gekommen. Keine Kleinigkeit: Den ersten Band habe ich im Jahr 2000 konzipiert, mir schon damals auch Gedanken gemacht, wie sich das Buch zu einer mehrbändigen Serie ausbauen ließe, Gedanken, die sich im Großen und Ganzen dann auch ziemlich so umsetzen ließen, wie ich es damals auf einem A4-Blatt karierten Papiers skizziert hatte. Als ich den fünften Band schließlich zu den anderen ins Regal stellte, blätterte ich die auch nochmal durch. Mein Ziel war gewesen, fünf Bücher zu schreiben, von denen jedes neben seinem Beitrag zur großen Geschichte auch eine (einigermaßen) abgeschlossene Geschichte erzählen sollte: Etwas, das mir, wie mir scheint, ganz gut geglückt ist.

Beim ARENA-Verlag wird der Belegversand so gehandhabt, dass der Autor seine Exemplare erst kriegt, wenn der Buchhandel beliefert wird. Das hat eine gewisse merkantile Logik und kommt dem Leser zu Gute, der ein neues Buch ja eventuell ungeduldiger erwartet als der Autor (jedenfalls ist das der vom Autor erhoffte Idealfall), da er ja, anders als der Autor, noch nicht weiß, was darin steht. Mit anderen Worten: Jetzt, da ich das Buch habe, sollte es auch in allen guten Buchhandlungen verfügbar sein.

"Marsprojekt 5" - Auslieferung verzögert

Seit der Juli angebrochen ist, vergeht kein Tag, ohne dass Mails ankommen mit Nachfragen, was denn nun sei mit dem fünften Band des "Marsprojekts", in keiner Buchhandlung fände sich der? Angekündigt für 1. Juli, findet sich mancherorts im Internet ein ganz anderes Erscheinungsdatum, was denn nun stimme?

Nun kriegen natürlich nicht alle Buchhandlungen ein Buch zur gleichen Zeit, und grundsätzlich freut einen Autor solch lebhaftes Interesse natürlich, aber irgendwann - so nach der zehnten Mail ungefähr - kam mir die Sache doch seltsam vor, und ich fühlte mich bemüssigt, mal nachzufragen. Was nämlich durchaus auch vorkommt, ist, dass sich Planungen ändern, manchmal sogar an den Leuten im Lektorat vorbei. Gerade hat mich nun die Antwort aus dem Verlag erreicht: Die Bücher selber sind längst gedruckt, aber es hat in der Tat leichte Verzögerungen beim Cover gegeben. Das ist aber inzwischen alles bereinigt, die Produktion auf vollen Touren, und ab Mittwoch dem 9. Juli wird ausgeliefert.

Danke nochmals an alle, die mir deswegen geschrieben haben!

Slowakische Ausgabe von "Ausgebrannt"

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Noch eine Premiere: Mein erstes Buch in Slowakisch. Heute lagen die Belege im Briefkasten - "Vyhorení" lautet der Titel, und ich gehe mal davon aus, dass das "Ausgebrannt" bedeutet. Eindrucksvolles Titelbild, schön aufgemacht - gefällt mir gut.

Erschienen ist das Buch beim Verlag IKAR A.S., Erscheinungsdatum war der 1. Juni 2008. Die ISBN lautet 978-80-551-1547-4.

Eine Trillion Rubel?

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Das ist die russische Ausgabe meiner Anthologie "Eine Trillion Euro", die wohl schon eine ganze Weile erhältlich sein muss. Nun hat auch mich ein Belegexemplar erreicht. Wie immer ein originelles Titelbild und eine ansprechende Gestaltung. Auch wenn ich kein Wort lesen kann, stelle ich mir die Zacharov-Ausgaben immer gerne ins Regal.

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Am gegenüberliegenden Pol der Welt, in den USA, ist eine weitere meiner Kurzgeschichten, nämlich "Mutters Blumen", im Rahmen einer Anthologie deutschsprachiger Science-Fiction-Stories erschienen: "The Black Mirror and other stories", herausgegeben von keinem Geringeren als Franz Rottensteiner und übersetzt von einem gewissen Mike Mitchell, bei Wesleyan University Press.

Wie der Name sagt, ist das ein zu einer Universität gehörender Verlag. Solche Verlage haben den Nachteil, dass dort erscheinende Bücher in der Regel nie auf die Bestsellerlisten finden - erstens, weil das gar nicht das Ziel solcher Verlage ist, zweitens, weil sie gar nicht den Vertriebsapparat dafür hätten -, aber da Bestsellerplatzierungen bei Anthologien sowieso kein Thema sind, bleiben nur die Vorteile eines Universitätsverlags übrig: Hohes Ansehen und lange Lieferbarkeit.

"Marsprojekt 5" erscheint am 1. Juli 2008

Der ARENA-Verlag hat beschlossen, die Leser des "Marsprojekts" nicht länger als unbedingt nötig (und ein gewisser Vorlauf ist nötig, aus produktionstechnischen Gründen) auf die Folter zu spannen, wie die Geschichte ausgeht: Nicht erst im Herbst, wie ursprünglich geplant, sondern schon im Juli soll Band 5 in den Buchhandlungen liegen. Mit einem ziemlich rasanten Cover mal wieder.

"Ausgebrannt" auf Koreanisch

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Letzte Woche hielt ich also nun meine erste Übersetzung ins Koreanische in Händen. Ein überaus imposant aufgemachtes Buch, das sich, wenn man es in die Hand nimmt, eher wie Band A-Af eines umfangreichen enzyklopädischen Lexikons anfühlt, nicht wie ein Roman. Alles, was ich darin lesen kann, sind die Satzzeichen, hier und da Worte wie "CIA", "USA" oder "OPEC" und den englischen Untertitel auf dem Cover: "ZEROBARREL". Was auch kein schlechter Titel gewesen wäre...

Ich hatte während der Übersetzung intensiven Kontakt mit der Übersetzerin (die sich zur Zeit in Deutschland aufhält), und ein großer Teil unseres Austausches betraf die zahlreichen Austrizismen im Text. Da musste ich Schwabe also einer Koreanerin die Feinheiten des Österreichischen nahebringen... Das war nicht immer ganz einfach. Bei der Gelegenheit habe ich gelernt, dass die Koreaner (zumindest die Südkoreaner) ein besonderes Augenmerk auf alles haben, was in Deutschland geschieht, aus dem einfachen Grund, weil Korea immer noch geteilt ist. Als der Verlag mich kurz vor Erscheinen noch um ein Grußwort für die Leser in Südkorea bat, war klar, was sich als verbindendes Element anbot. (Wer das Grußwort nachlesen will: hier.)