Zurück aus Bhutan

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Zurück von einer Reise durch eine andere Welt: Von Ende Oktober bis Anfang November waren wir zwei Wochen lang in Bhutan unterwegs, dem Land des Donnerdrachens und des Bruttonationalglücks, dem Land, das so groß ist wie die Schweiz (und stellenweise auch so aussieht), aber von weniger Menschen bewohnt wird als Stuttgart, und in dem es nur eine einzige asphaltierte Straße von West nach Ost gibt, die zudem nur einspurig ist und größtenteils überaus kurvig entlang steiler Berghänge verläuft: Wie man damit Verkehr (auch mit Lastwagen und Bussen) in beide Richtungen bewältigt, ist nur eines der rätselhaften Wunder dieses Landes, dessen Einwohner über 12 Kilogramm (!) scharfe Chilis pro Jahr und Kopf vertilgen und beeindruckend freundlich, offen, intelligent und "gut drauf" sind.

Ich warne allerdings davor, aus dieser Information nun voreilige Schlüsse zu ziehen, worum es in meinem nächsten oder übernächsten Roman gehen wird. Erfahrungsgemäß dauert es immer mehrere Jahre, ehe solche Eindrücke und Erlebnisse zu Romanideen fermentiert sind, und für gewöhnlich überraschen mich diese Ideen erst mal selber. Und bis daraus dann wirklich ein Roman geworden ist … das kann dauern!