Buchmesse-Con

Heute habe ich es zum ersten Mal geschafft, der seit Jahren bestehenden Einladung auf den BuCon, den Buchmesse-Con in Dreieich, zu folgen. Zum ersten Mal deshalb, weil die Tradition, diesen Con ausgerechnet am Buchmessesamstag zu veranstalten, ihn für einen Verlagsautor wie mich so gut wie unzugänglich macht: Entweder habe ich ein neues Buch und muss deswegen auf der Messe präsent sein, oder ich habe kein neues Buch und bin deswegen gar nicht in Frankfurt. Aber diesmal ergab es sich trotzdem, und es war richtig toll. Ich hätte nur viel mehr Zeit mitbringen sollen und am besten auch einen Lastwagen, um an den Büchertischen zuzuschlagen; so muss ich mit Rücksicht auf das Fassungsvermögen meines Koffers Verzicht üben. Bei meiner Lesung ist der Saal gefüllt bis auf den letzten Stehplatz, und hinterher höre ich mindestens 30x den Satz: "Ich hätte mir so gern dein Buch gekauft und signieren lassen, aber das gibt's hier ja gar nicht!" Es sei, erfahre ich, schon um die Mittagszeit ausverkauft gewesen. Jemand fährt eigens nach Neu-Isenburg hinüber und kehrt mit zwei dort ergatterten Exemplaren zurück, die ich selbstredend besonders schwungvoll signiere.