Interview zu "Ultramarin" und anderem

Mirai ist 12 Jahre alt und betreibt den Bücherblog lass-mal-lesen.blog, und als ich im März auf der Leipziger Buchmesse war, hat sie mich interviewt. Pünktlich zum Erscheinen von "Ultramarin" hat sie das Interview und eine Rezension des Buchs online gestellt, und ich wollte beides eigentlich gleich verlinken, aber, na ja, der Roman, an dem ich gerade schreibe, hat mich mal wieder Zeit und Raum vergessen lassen …

Aber die Links seien hiermit nachgereicht und empfohlen. Das Interview hat großen Spaß gemacht, und obwohl Mirai ein bisschen nervös war, hat sie alles absolut professionell gehandhabt. Was mir ehrlich gesagt sehr imponiert, weil ich nämlich noch genau weiß, wie ich mit zwölf drauf war: Nie im Leben hätte ich mich so etwas auch nur getraut, geschweige denn, dass ich es gekonnt hätte! Also, Mirai – weiter so!

"ULTRAMARIN" erschienen

ultramarin
Neulich brachte der Paketbote das lang ersehnte Päckchen mit meinen Belegen des Romans "Ultramarin". Es ist der dritte Band der Trilogie, der die Geschichte um Saha, das Meermädchen, zu einem, wie ich hoffe, fulminanten Abschluss bringt.

Wann immer der letzte Band eines meiner mehrbändigen Werke erscheint, werde ich gefragt, ob mir denn keine Fortsetzung mehr dazu einfiele? Darum an dieser Stelle gleich die Antwort, dass mir durchaus Fortsetzungen einfallen. Tatsächlich kann man jede Geschichte fortsetzen, die Frage ist immer nur, ob man es auch sollte, denn für jeden Roman, den man schreibt, bleibt ja ein anderer erst mal ungeschrieben, der vielleicht genauso interessant oder noch interessanter wäre. Die Geschichte um Saha ließe sich sogar besonders leicht fortsetzen, aber – da sind uns erst mal ohnehin die Blautöne ausgegangen, also soll es damit zunächst seine Bewandtnis haben, und ich schreibe als nächsten Roman etwas anderes.