Wenn Sie Kinder haben sollten …

…oder Enkelkinder und es für nützlich halten, wenn diese früh Englisch lernen, und wenn Sie ferner Lust haben, mal etwas auszuprobieren, das typisch 21. Jahrhundert ist, dann habe ich hier vielleicht was für Sie.

fairyflurries

In meiner weit verzweigten und weit über den Erdball verteilten Familie finden sich noch etliche andere künstlerische Begabungen. Eine davon ist Amelia Drewitz, 17 Jahre alt und die Tochter meines Cousins, der vor geraumer Zeit nach Kanada ausgewandert ist, genauer gesagt, nach British Columbia. Ihr Ding ist das Malen, und das macht sie schon … nun, schon immer, sagen alle, die sie kennen.

Nun hat sie zusammen mit April Lavine, die ihre Lehrerin ist, ein von dieser getextetes Kinderbuch gestaltet, das die beiden in Eigenregie herausbringen wollen: »The Fairy Flurries«. Da so etwas Geld kostet, und zwar nicht wenig, wenn man es richtig machen will, haben sie hierfür ein Kickstarter-Projekt aufgesetzt – und u.a. mich gebeten, dafür die Werbetrommel zu rühren.

Kickstarter ist eine inzwischen recht bekannte Internetplattform, über die Macher und Interessenten zusammenfinden. Das Prinzip ist simpel: Die Macher präsentieren ihr Vorhaben und sagen an, wie viel Geld sie brauchen, um es zu verwirklichen. Diejenigen, bei denen das einen »oh ja, find ich toll, will ich haben«-Impuls auslöst, können einen Betrag ihrer Wahl … nein, nicht spenden, denn sie kriegen ja etwas dafür, hier z.B. das fertige Buch (oder eins der anderen Dinge, die angeboten sind). Nein, bei Kickstarter zahlt man »vorläufig«: Man gibt einen Betrag an, und nur in dem Fall, dass bis zu einem Stichtag genug Geld zusammenkommt, dass das Projekt verwirklicht werden kann, wird dieser Betrag tatsächlich abgebucht. Man geht also kein Risiko ein. (Das Prinzip hieß früher übrigens »Subskription« und war schon vor dreihundert Jahren ein beliebtes Hilfsmittel, um die Publikation besonderer Bücher zu finanzieren.)

Sie können sich das Ganze einfach mal anschauen, per Internet geht das fix und ist ja erst mal anonym. Hier geht es lang. Denken Sie dabei an folgendes: (a) Weihnachten kommt immer viel schneller, als man denkt, und (b) wenn Sie eines der Angebote »zeichnen« (das heißt bei Kickstarter »Rewards«, weiter unten auf der Seite), wählen Sie eins mit »International Shipping«!

Kurd-Lasswitz-Preis für "Eines Menschen Flügel"

klp2021

Wie vermeldet, war mein Roman "Eines Menschen Flügel" für zwei renommierte Preise der phantastischen Literatur nominiert, nämlich den SERAPH und den Kurd-Laßwitz-Preis. Den SERAPH hat er nicht gewonnen (sondern meine geschätzte Kollegin Ursula Poznanski, der ich an dieser Stelle herzlich gratuliere – weitere Informationen finden sich hier), aber den Kurd-Laßwitz-Preis: Es ist mein zwölfter Kurd-Laßwitz-Preis, zudem der dritte in Folge, nachdem im Jahr 2018 "NSA" gewonnen hat und im Jahr 2019 "Perry Rhodan – Das größte Abenteuer". (Die Kurd-Laßwitz-Preise werden nach dem Jahr datiert, in dem die preisgekrönten Bücher erschienen sind.)

Wenn man sich die Ergebnisliste anschaut, sieht man, dass es diesmal relativ knapp war: Punktemäßig dicht auf folgten mit Tom Hillenbrand und Gabriele Behrend zwei Namen, die zweifellos noch oft in den Annalen des Preises (und anderer Preise des phantastischen Genres) auftauchen werden, und auch Uwe Post und Michael Marrak gehören längst sozusagen zum Inventar. Und das ist gut so, denn Konkurrenz spornt bekanntlich an!

EUROLIT-Preis für "Eines Menschen Flügel"

EUROLIT 2021
Die EUROLIT ist eine Online-Buchmesse, die 2021 zum zweiten Mal stattfand, nämlich vom 6. bis 9. Mai. Sie war virtueller Raum für die Verleihung von gleich zwei Literaturpreisen, nämlich des HOMER, der seit 2014 alljährlich für den Bereich "Historischer Roman" verliehen wird, und des EUROLIT-Preises, der dieses Jahr zum zweiten Mal verliehen wurde – und diesen hat mein Roman "Eines Menschen Flügel" in der Kategorie "Bester Roman" gewonnen. Obwohl ich gestehen muss, dass ich von der Existenz dieses Preises vorher nichts wusste, freue ich mich natürlich. Lustig ist, dass die kleine Statue, die den Preis verkörpern soll, optisch gut zum Thema des Romans passt; der Veranstalter hat mir aber versichert, dass das Zufall ist.

Nähere Informationen zum HOMER finden sich hier, die Liste der für den EUROLIT 2021 nominierten Bücher ist hier einsehbar.

Neues Jugendbuch im Herbst: "GLISS"

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Worum geht es? In ferner Zukunft siedeln Menschen auf einem fernen Planeten, der fast vollständig von einem rätselhaften Material bedeckt ist, auf dem es keine Reibung gibt und auf dem nichts haftet, dem sogenannten Gliss. Wer auf das Gliss gerät und davontreibt, ist verloren. Nur auf der Insel Hope ist es möglich, zu siedeln, Häuser zu errichten und dem fremden Boden Nahrung abzuringen. Da draußen dagegen, in der "Weite", ist nichts mehr, nur das Gliss.

Zumindest haben Ajit, sein Freund Phil und Majala, in die Ajit heimlich verliebt ist, das so gelernt. Doch dann wird Ajit eines Tages Zeuge, wie ein unbekannter Toter aus der Weite angetrieben kommt – und auf einmal kommt alles in Bewegung, und es gibt kein Halten mehr …

Das Buch erscheint erst im Oktober, trotzdem will ich es schon einmal ankündigen, denn es wird sich lohnen, die Erstauflage zu ergattern: Sie wird mit einer Faksimile-Signatur auf dem Vorsatzblatt versehen sein und einem farbigen Buchschnitt, d.h. das Buch wird so aussehen wie auf dem Bild hier dargestellt. Aber, wie gesagt, nur die Bücher der 1. Auflage. Wer also schon mal vorbestellen will, hier die ISBN: 978-3-401-60581-4. Das Buch wird 464 spannende Seiten voller phantastischer Abenteuer haben und doch nur irdische 22 Euro kosten.