Die Lesereise im Herbst steht!

Heute kam die Mail aus dem Verlag: Die beiden Lesereisen im Oktober und November stehen nun fest. Wen das interessiert, kann im Kalender nachschauen, ob eine Veranstaltung in seiner oder ihrer Nähe sein wird. (Aber mich bitte nicht nach Details, Uhrzeiten usw. fragen: Alles, was ich derzeit weiß, steht im Kalender, und sobald ich mehr erfahre, wird es dort nachgetragen!)

Endlich! "Das Jesus-Video" als eBook!

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Seit ein paar Tagen ist es soweit: "Das Jesus-Video" ist auf allen üblichen Portalen als eBook erhältlich! Damit endet eine Phase, in der ich gefühlt alle zwei Wochen eine Mail erhielt mit der Frage, warum denn von all meinen Büchern ausgerechnet "Das Jesus-Video" nicht elektrisch verfügbar sei. Und ich dann immer antworten musste (wenn ich dazu kam): Geduld – es kommt!

Tatsächlich ist es eine Art Rückkehr, denn "Das Jesus-Video" war schon einmal als eBook erhältlich. Vor unausdenkbar langen Zeiten, als es nur das Rocket eBook gab. Ganze 65 Downloads wurden damals verkauft, innerhalb von zwei Jahren. Das war nicht das große Geschäft.

Nach der Pleite des Rocketbook-Herstellers verschwand die Idee des elektronischen Lesens erst einmal in der Versenkung, das eBook wurde für tot erklärt. Bis Amazon mit dem ersten Kindle die Auferstehung dieses Mediums einleitete und ihm den, wie man so sagt, endgültigen Durchbruch bescherte. Heute ist das elektronische Buch nicht mehr wegzudenken, und pflegeleichter ist es auch geworden. Und da der Verlag Bastei-Lübbe die Zeichen der Zeit früh erkannte und voll auf die digitale Zukunft setzte, erschienen auch alle meine bisherigen Romane nach und nach als eBooks.

Bis auf, eben, "Das Jesus-Video". Und das lag ausgerechnet daran, dass dieser Roman so erfolgreich war. Über die Jahre verkaufte und verkaufte er sich so gut, dass Droemer-Knaur, Rechtsnachfolger des Schneekluth-Verlags, bei dem für mich vor inzwischen rund zwanzig Jahren alles angefangen hat, sich die Rechte noch ein wenig länger gesichert hatte, aber andererseits nicht lange genug, als dass man es als lohnend erachtet hätte, den Roman auch als eBook herauszubringen. Mit Beginn des Jahres 2014 wanderten die Rechte zu Bastei-Lübbe, wodurch sich die absonderliche Situation ergab, dass mein erfolgreichster Roman eigentlich nicht mehr lieferbar war. Wer dieses Jahr ein gedrucktes Exemplar ergattert hat, hat eines der Exemplare, die Droemer-Knaur noch abverkaufen darf; neue Auflagen dürfen jedoch nicht mehr gedruckt werden.

Das ist nun Sache von Bastei-Lübbe. Eine neue Taschenbuchausgabe wird zeitgleich mit dem "Jesus-Deal" auf den Markt kommen, doch da die Herstellung eines eBooks naturgemäß schneller geht, hat man beschlossen, es schon jetzt verfügbar zu machen. Besitzer von Tolinos, Kindles oder anderen Lesegeräten haben diesmal also einen Vorsprung.

Zweites Kapitel von "Der Jesus-Deal" online

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Weil ich morgen vielleicht nicht dazu komme, gibt es das versprochene 2. Kapitel vom "Jesus Deal" schon heute.

Und zwar hier.

Ich wünsche viel Spaß und hoffe auf weitere Steigerung der Vorfreude.

Kapitel 3 folgt, wie erwähnt, am 15. August. Spätestens.

Intergalaktischer Fußball?

Im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft 2006 hat man mich gefragt, ob ich einen Text zu einer Image-Broschüre mit dem Titel "Die Welt zu Gast bei Freunden" beisteuern würde. Nun bin ich bekanntlich nicht soo der Fußball-Fan, aber wenn WM ist, infiziert mich das allgemeine Fußballfieber doch irgendwann, und zudem trug ich, wie der Zufall es so will, zu dem Zeitpunkt schon seit einer Weile eine Idee für eine Kurzgeschichte mit mir herum, die ideal zu dem Anlass passte, also sagte ich zu. Daraus wurde die Geschichte "Die Fußballfans von Ross 780". Sie erschien zuerst in besagter Broschüre, die vor allem für "Insider" bestimmt war, für Sponsoren und dergleichen, und später dann in meiner Kurzgeschichtensammlung "Eine unberührte Welt".

Nun hat FIFA-Chef Joseph Blatter im Vorfeld der aktuellen WM eine Bemerkung fallen lassen dahingehend, dass es durchaus eines Tages intergalaktische Fußballmeisterschaften geben könnte – ein Gedanke, der absolut SF-tauglich ist. Hat Sepp Blatter vielleicht damals meine Story gelesen? Möglich wäre es, schließlich hat er die Broschüre bestimmt auch bekommen. Möglich wäre allerdings auch, dass er die Broschüre nur auf den "will ich irgendwann lesen"-Stapel gelegt hat, dass sie da heute noch liegt und er selber auf die Idee gekommen ist, über den irdischen Horizont hinauszudenken (was man als Übung ja so manchem Verantwortlichen mal empfehlen möchte). Wie auch immer, die TAZ hat mich zu dem Thema interviewt, und es ist ein hübscher Artikel dabei herausgekommen.

Auf Hiroshis Spuren …

Wer die auf "Hiroshis Insel" spielenden Kapitel meines Romans "Herr aller Dinge" kennt, dem könnten Anblicke wie diese gruselig vertraut vorkommen:



Ein Leser, Christian Hell, hat mich auf dieses Video hingewiesen; ich kannte es nicht, während ich an dem Roman schrieb. (Zudem habe ich die Bilder des Romans schon zehn Jahre mit mir herumgetragen, ehe ich daran ging, ihn zu schreiben.) Was sagt uns das? Offensichtlich lebt ein Geistesverwandter von Hiroshi Kato irgendwo da draußen – und er ist schon dabei, die Fiktion einzuholen …

Amigurumi!

Zu den im positiven Sinne überraschendsten Mails, die mich in letzter Zeit erreichten, gehörte das von Frau Karin Godinez. Sie lebe, schrieb sie, mit ihrem Mann in Griechenland, läse meine Romane und wolle mal anfragen, ob ich nicht eine Kindergeschichte für sie schreiben wolle; sie würde diese dann auf ihrem Blog veröffentlichen, zusammen mit Fotos der Amigurumi, die sie eigens dafür häkeln werde.

Normalerweise lehne ich im Interesse meiner Romane derartige Ansinnen sofort freundlich, aber bestimmt ab, doch ehe ich das tun konnte, erging es mir, wie es Ihnen jetzt gerade wahrscheinlich ergangen ist, ich fragte mich nämlich: Was um alles in der Welt ist ein Amigurumi?

Also rief ich ihr Blog auf – und war dann doch, wie ich zugeben muss, einigermaßen verblüfft und ziemlich angetan. Und weil für Kindergeschichten im Hause Eschbach ohnehin meine Frau zuständig ist, zeigte ich ihr die Seite, und sie war ebenfalls einigermaßen verblüfft und ziemlich angetan. Es fiel ihr zudem auch gleich eine Geschichte ein, und so fragte ich Frau Godinez, ob ich ihre Anfrage weitergeben dürfe. Ich durfte.

Das ist jetzt rund 2 Monate her, und seit kurzem ist der erste Teil der Geschichte online. Wenn Sie jetzt also auch endlich wissen wollen, was ein Amigurumi ist, dann klicken Sie hier.